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Windreiter77

unregistriert

1

Montag, 28. Februar 2011, 23:04

Lebensaufgabe erkennen

Hallo allerseits,
ich möchte nun mal im kleinen Rahmen anfangen. Und eine Frage die mir nunmal so aufkam ist die Frage ob jeder Mensch eine Lebensaufgabe hat?
Stellt man sich diese wirklich vor der Inkarnation? Oder ist das so ne Behauptung von Esoterikern?
Ich denke die Lebensaufgabe ist im Allgemeinen immer der nächste Schritt der sinnvoll ist um "ganzer" zu werden, einen Schritt näher zu seinem Ideal zu kommen, oder?
Also wandelt diese sich durchaus innerhalb des Lebens.
Oder sollte ich mich wirklich mal mit meinem Seelenführer unterhalten? ;-)
Liebe Grüße, Peter

Elle

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Jungfrau

2

Montag, 28. Februar 2011, 23:21

Ich denke die Lebensaufgabe ist im Allgemeinen immer der nächste Schritt der sinnvoll ist um "ganzer" zu werden, einen Schritt näher zu seinem Ideal zu kommen, oder?

Was diesen Punkt angeht, sehe ich es ähnlich. Ich wähle immer (oder so oft ich es nicht verpasse :D ) den nächsten Schritt, der mich zum Ganzsein führt. Wenn ich es mal verpasse, dann kommt bald die nächste Chance. Wobei es meinst kein wirkliches Verpassen ist, sondern es mir nur so vorkommt, weil ich in den Umwegen nicht immer sofort den Sinn erkenne. Der offenbart sich oft erst im Nachhinein. Ob das schon die Lebensaufgabe ist? Hm... :denk: ... das weiß ich nicht. Für mich hat diese Aufgabe mit Sich-erleben, fühlen, heilfühlen zu tun... aber ich weiß nicht, ob ich das persönliche Lebensaufgabe nenne oder ob das einfach zum Menschsein dazu gehört.

Ist eine Lebensaufgabe für dich etwas, was individuel auf dich zugeschneidert ist oder siehst du das allgemeiner? Erzähle mal :prost:.

Oder sollte ich mich wirklich mal mit meinem Seelenführer unterhalten? ;-)

Bist du im Kontakt mit einem? Wenn ja, dann frag mal nach :D.
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Wolfsspur

3

Montag, 28. Februar 2011, 23:41

Hallo Windreiter,
Für mich Klar :feuer: Die Lebensaufgabe und das Lebensthema legt sich die Seele vor ihrer Inkarnation fest :) Sie wählt Themen aus, die sie bearbeiten will .Im inkarniertem Leben ist dem Menschen das nicht bewußt. Trotzdem ist es auf seiner unbewußten Festplatte abgespeichert. Durch die Probleme, die jedem Menschen im Leben geliefert werden, hat jeder Mensch die freie Entscheidung, seine Probleme zu meistern oder dran zu scheitern. Wenn er seine Probleme meistert , dann wächst er daran und entwickelt sich. Wenn nicht, dann eben nicht. ;)

Das alles passiert auch, wenn Inkarnation für ihn in die Esoterikspinnerei gehört. Für mich ist Inkarnation heute ein Bewußtsein...für den Anderen Spinnerei....alles hat seine Berechtigung, weil es so "im großen Plan" vorgesehen ist ;)

Heidi :winke:

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ElLute

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Skorpion

4

Dienstag, 1. März 2011, 00:20

Lebensaufgabe erkennen




Hallo Windreiter,

vermute eher, dass sich die Lebensaufgabe zwangsläufig aus den liegengebliebenen Dingen der früheren Inkarnationen ergibt. Die unerledigten Dinge, unser Fehlverhalten usw. In meinem gegenwärtigen Leben stand ich einige male vor denselben zu lösenden Problemen bis ich einsah, dass ich sie total verkehrt behandelt hatte. Dann war es wie nach einer Einweihung, wo ein Schleier fiel und ich alles ganz klar vor mir sah. Nach der Bewältigung einer dieser Herausforderungen (Probleme) war die Erkenntnis anschließend so stark, dass ich das Gefühl hatte ich würde ein ganz neues Leben leben.

Somit bin ich auch Deiner Ansicht, dass die Lebensaufgabe einem ständigen Wandel unterliegt und wir mit der Lösung einer jedweden Aufgabe unserem Ideal näher kommen.

LG

ElLute

Wolfsspur

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Waage

5

Dienstag, 1. März 2011, 05:01

Moin,

ist es nicht eigentlich völlig "Wurscht", ob unsere Herausforderungen aus früheren Leben,
unserer Prägung durch Erziehung oder auch so richtig schön hausgemacht sind ?

Wichtig ist doch nur, das wir sie im Hier und Jetzt bewältigen.
Das geht nun mal nur step by step......und wenn wir es ständig mit der "vom Tisch wisch"
oder "unter den Teppich kehr" - Variante versuchen wird uns der Krempel immer wieder
auf die Füße fallen......bis wir es gelernt haben, uns den Schatten zu stellen und die
Dinge auf saubere Art zu lösen.

:winke:

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6

Dienstag, 1. März 2011, 05:34

Ich sehe den Weg der Inkarnation als den Weg der Heilung. Heilung ist für Ganz werden. Und für die jeweilige Inkarnation ist sich den Selbstgestellen Lebensaufgaben zu stellen. Diese können so Unterschiedlich sein. Doch sollte die Berufung nicht mit der Lebensaufgabe verwechselt werden. Die nicht bewältigten Lebensaufgaben von früheren Inkarnationen werden in jeder Inkarnation mit genommen und solange wiederholt, bis diese Verstanden und Umgesetzt worden ist. Auch alle unsere Schattenseiten ins Licht bringen.

Nonhalema

unregistriert

7

Dienstag, 1. März 2011, 09:23

Guten Morgen,

Für mich besteht die Lebensaufgabe in erster Linie darin, das wir begreiffen - wahrnehmen, das wir ein Teil des großen Ganzen sind. Sicher hat jeder auch eine andere ( eigene ) Lebensaufgabe, aber grundsätzlich denk ich ist unsere Lebensaufgabe : LEBEN!
Und zwar als Teil des großen Ganzen.

Die Lebensaufgabe erfährt man denk ich im Laufe des Lebens - irgendwann ist es da. Klar kann man Geistführer fragen, aber ich denke die Lebensaufgabe kommt, wenn man es braucht.

Lieben Gruß
Nonhalema

8

Dienstag, 1. März 2011, 09:47

Guten Morgen,
ich habe oft nach dem Sinn des Lebens gefragt und kam darauf, dass der Sinn das Leben selbst ist. Ob ich mit einer Lebensaufgabe hier angekommen bin oder ob es verschiedene sind, die mir zufallen und mich aufmerksam machen, was zu tun ist, wird sich im Laufe meiner Zeit ergeben. Gerade bin ich hier wo ich stehe, und das will gelebt und angenommen werden. Wenn ich das Leben so lieben kann, wie es gerade ist, habe ich meine Lebensaufgabe/n verstanden.

Danke Nala :heart:

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Zwillinge

9

Dienstag, 1. März 2011, 10:00

Ich glaube nicht an einer Lebensaufgabe.
Ich bin hier, weil ich erfahren und fühlen will - und mein Körper, mein Geist und meine Umgebung geben mir erst die Möglichkeit dazu.
Ich bin schon heil. Doch wie kann ich wissen was Licht ist, wenn ich die Dunkelheit nicht kennengelernt habe?
Gott ist nichts Menschliches fremd!

Quantum-Heart

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10

Dienstag, 1. März 2011, 10:55

Gefühle FÜHLEN

Bin da mit Cassandra einer Meinung.

Für mich sehe ich das in einem einfachen Bild. Wie es in alten indischen Schriften in etwa so beschrieben wird:
Brahma kannte nur die Glückseligkeit. Weil er das selbst war.
Und wollte so gerne andere Gefühle kennenlernen. Deshalb erschuf er die Menschen. Damit sie für ihn alle Facetten des Fühlens er-leben konnten.
"Mein Job" hier ist einfach zu leben und zu fühlen.

Alle und alles ist schon heil, ganz, vollkommen. Jetzt. In diesem Moment.
Sehe das für mich so ein wenig humorvoll.
In der Bibel steht ja " Gott erschuf die Welt. Und sah, dass es GUT war ".
Bis Roland (und die anderen Menschen kamen) und sagte "Ne,ne-so nicht. Da fehlt was..."

Es fehlt aber nichts.
Das scheinbars Fehlende bin ich selbst.

Es gibt ja da ein schönes Bild. Das Muster der Unendlichkeit.
Nehmen wir mal an, das Leben wäre eine Fläche von 100m² frisch gefallenem Schnee.
Aus 1m² wird ein Schneemann gemacht. Der Schneemann "Roland".
Nun sind nur noch 99m² mit Schnee bedeckt da.
Und ein Schneeman .
Und eben das Loch in der Schneefläche.

Irgendwann sieht der Schneemann "Roland" das Loch.
Sofort kommt der Gedanke "Oh, da fehlt was".
Weil er nicht merkt, dass er selbst aus diesem Schnee gemacht ist.

Also fängt unser Schneeman an, das Loch zu füllen.
Mit Schnee von einer anderen Stelle. (Wo jetzt ein Loch in der Schneefläche entsteht...)
Nach einer Zeit ist das erste Loch im Schnee gestopft.
Yippieh !
Geschafft.

Wieder nach einer Weile entdeckt unser Schneeman das neue Loch.
"Nanu, da fehlt ja immer noch was".

Und unser Schneemann fängt an, dieses zweite Loch mit Schnee von einer anderen Stelle zu füllen.
Das zweite Loch wir auch schön und allerbestens mit Schnee gefüllt.
Dummerweise entsteht gleichzeitg wieder ein neues Loch...

Und so weiter, und so weiter und so weiter.

Bis der Schneemann merkt, dass der fehlende Schnee für das allererste Loch, der "Missing Link", er selbst ist.

Wenn ich das nicht bemerke, dann kann ich nach diesem Prinzip uralt werden.
Wie Methusalem. 900 Jahre.

Und werde dennoch immer wieder eine neues Loch im Schnee, etwas scheinbars Fehlendes, finden.

Es fehlt aber in Wirklichkeit garnichts.
Ist alles da. Ganz.Heil.Vollkommen.

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advaita

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Skorpion

11

Dienstag, 1. März 2011, 11:58

eine Frage die mir nunmal so aufkam ist die Frage ob jeder Mensch eine Lebensaufgabe hat?

Wahrscheinlich wiederhole ich mich :denk:
  1. Die Tatsache, dass Du eine Frage stellst, heißt, dass Dich was innerlich und äußerlich berührt, dass in Dir etwas in Bewegung ist, eine Re-aktion erwartet.
  2. Die Tatsache, dass Du diese Frage allgemein stellst, kann heißen, dass Du Dich von DEINER Frage noch nicht genügend berühren lassen willst - aus welchen Grund auch immer.
  3. Wir alle können jetzt unsere Meinung zu Deiner allgemeinen Frage abgeben. Du wirst viele interessante und bereichernde Antworten erhalten. Du erhält dies als Antworten, was jeder, der Dir antwortet, persönlich auf seine Lebensfragen als Antwort erhalten hat. Eine fremde persönliche Antwort kann aber nicht DEINE persönliche Frage und Antwort ersetzen.
  4. Ich würde sagen, die Frage die im Raum steht ist: "Worin siehst DU im AUGENBLICK DEINE persönliche Lebensaufgabe?"
  • siehst Du sie?
  • wenn Ja, bist zu zufrieden mit ihr?
  • wenn Nein, was hindert DICH, DEINE Lebensaufgabe zu erkennen?
  • was können wir machen, dass DIR hilft, Dich DEINER persönlichen Lebensaufgabe bewusst zu werden?
So viele Fragen stehen im Raum, aber niemand von uns kann sie beantworten.
Es gibt EINEN, der die Antworten weiß.
Vielleicht stellt er irgendwann die dazu passenden, persönlichen Fragen.....

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Windreiter77

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12

Dienstag, 1. März 2011, 17:48

Vielen vielen Dank Euch allen für Eure Antworten, ich bin schwer beeindruckt von der Schnelligkeit und Vielzahl. Ich freue mich sehr darüber!
Ich habe gehofft, dass meine Annahme bestätigt wird und sie wurde es ja nun auch. Ich habe mich etwas von Ansichten beeinflussen lassen, die da in die Richtung gehen, es gäbe so etwas wie eine von höherer Instanz auferlegte Lebensaufgabe, die man erfüllen muss.
Und dadurch habe ich mich gefragt ob dies sein könne und war ein bisschen mit den Gedanken bei dieser Idee. Ich hatte nur für mich festgestellt, dass mich das beschäftigt und wollte das für mich klären.
Es ist nun zum Glück nicht so kompliziert. =)
Etwas anderes ist es natürlich, wenn sich die Seele/der Mensch von vorneherein ein bestimmtes Ziel gesetzt hat, welches er in dieser Inkarnation erreichen will (beruflich oder viele andere Dinge). Dann ist das natürlich seine selbstgestellte Lebensaufgabe. (Die kann natürlich auch erst mitten im Leben aufkommen)
Also nochmal vielen Dank für Eure Ansichten.
Heitere Grüße aus Mainz :winke: Peter

PS: Das einzige was ich persönlich grundsätzlich für mich als Lebensaufgabe sehe, ist es einen sozialen und freundschaftlichen Umgang mit meinen Mitmenschen zu haben. Das ist die Basis ohne die nichts Bestand hätte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Windreiter77« (1. März 2011, 17:57)


Elle

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Jungfrau

13

Dienstag, 1. März 2011, 18:12

Ja, das sind tatsächlich zwei unterschiedliche Blickwinkel.

Lebensaufgabe(n) von höherer Instanz auferlegt --> ich (Mensch) bin nur eine Schachfigur, die sich zu bewegen hat, so wie es diese höhere Instanz wünscht; kommt etwas Unangenehmes fühle ich mich schnell wie ein Opfer der Umstände
Lebensaufgabe(n) vom Seele/Mensch selbst vorneherein gesetzt --> ich hatte und habe die Wahl, ich bin autark und souverän; kommt etwas Unangenehmes, so weiß ich, dass es meiner Wahl entsprang und ich wähle neu, bwz. sehe welchen Sinn & Zweck dieses Ereignis für mich hat (meine Seele wird sich schon was dabei gedacht haben :D)

Im einen steht ein fremdes "Muss" dahinter, im anderen eine eigene Wahl. Die Motivation die aus diesen unterschiedlichen Blickwinkeln kommt, ist entsprechend :D. Also einem fremden Muss folgen zu müssen, würde mich persönlich unglücklich machen. Wobei im zweiten Fall nicht gesagt ist, dass ich als Mensch die Wahl, die meine Seele/ich vor Eintritt in dieses Leben getroffen hat/habe hier auf Erden automatisch akzeptiere... auch die kann ich als Pflicht, Zwang, Gefahr sehen und abwehren wollen.... hier auf Erden ist alles eine Sache der Entscheidung, so sehe ich das.
PS: Das einzige was ich persönlich grundsätzlich für mich als Lebensaufgabe sehe, ist es einen sozialen und freundschaftlichen Umgang mit meinen Mitmenschen zu haben. Das ist die Basis ohne die nichts Bestand hätte.

Na, das ist eine Aufgabe, die sich für mich schön anhört. :freunde:
Zählst du dich selbst auch dazu? Also pflegst du auch einen sozialen und freundschaftlichen Umgang mit dir selbst? Das ist nämlich etwas, was mir nicht immer leicht fiel :pst: ...ich brauchte ne Weile, um mich mit mir selbst anzufreunden :D ... und ich sehe, dass auch viele andere Menschen sich selbst vergessen, wenn sie ihre Freunde aufzählen.
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Windreiter77

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14

Dienstag, 1. März 2011, 19:36

Hallo Elle,
Natürlich gibt es Fremdbestimmung im Leben und das ist nicht immer angenehm.
Aber grundsätzlich kann man immer selbst auch Einfluss darauf üben. Entscheidung, da hast Du recht. Es wird immer Möglichkeiten geben etwas zu ändern, vorher, jetzt, nachher.
Man muss es oft nehmen wie es kommt.
Positive Gedanken ziehen doch positive Dinge an, oder? ;-) Hast Du das auch so in etwa gemeint?
Und auch ich hatte es nicht leicht mit mir selbst. Aber nachdem ich nun meinen Bruch mit allen Drogen (auch kein Nikotin/Alkohol mehr) gemacht habe (juhuu das ist DER Freunschaftsbeweis zu mir selbst ;-)) entdecke ich fast täglich positive Veränderungen.
Ja auch das war eine Art Fremdbestimmung.
Aber ich habs verändert.
Danke für Deine Antwort und den Denkanstoß wie ich zu mir selbst stehe.
Es wird immer besser ;-)

Wünsche Dir nen schönen Abend! :top2:


PS: Das Suchtproblem hatte ich im vergangenen Leben bereits und ist mir zum Verhängnis geworden. Man kann das also durchaus als eine Lebensaufgabe bezeichnen, die ich zum Glück erfolgreich geschafft habe :hüpfen:

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Jungfrau

15

Dienstag, 1. März 2011, 20:36

Positive Gedanken ziehen doch positive Dinge an, oder? ;-) Hast Du das auch so in etwa gemeint?

Ja, positive Gedanken ziehen positive Dinge an... wobei ich eher sage, dass positive Gefühle positive Dinge anziehen. Das Gefühl dabei ist das Entscheidende. Aber auch ich gehöre zu denen, bei denen der Verstand immer mal wieder mitmischen will und die Gefühle beiseite zu drängen versucht. :pfeif: Der darf sich ausplappern, von einer Erkenntnis zur anderen jagen, bekommt am Ende der Gedankenkette eine positive Ausrichtung von mir, ich gehe ins Gefühl und hinter all den anderen Emotionen kommt nach dem Ausleben das positive Grundgefühl heraus. :herz:
Somit sehe ich positive Gedanke als einen Teil des Weges, aber nicht als den Weg selbst und vor allem nicht als den vorherschenden Teil.
Aber nachdem ich nun meinen Bruch mit allen Drogen (auch kein Nikotin/Alkohol mehr) gemacht habe (juhuu das ist DER Freunschaftsbeweis zu mir selbst ;-))

Oooohjaaaa! Das ist DER Freundschaftsbeweis!! :freunde:
Ich gratuliere dir dazu!!
PS: Das Suchtproblem hatte ich im vergangenen Leben bereits und ist mir zum Verhängnis geworden. Man kann das also durchaus als eine Lebensaufgabe bezeichnen, die ich zum Glück erfolgreich geschafft habe :hüpfen:

Wow, da darfst du dir auf die Schulter klopfen! Das schafft nicht jeder!
Ich gratuliere!
Das ist ja wohl das beste Beispiel für einen Weg aus der Fremdbestimmung raus.
Da können dir andere über Lebensaufgaben erzählen was sie wollen, du hast deine Aufgabe erkannt, dich eingelassen und aktiv die Situation verändert. Du hast selbst Erfahrung damit gemacht und das ist mehr wert als so manche "fremde" Theorie. :)
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Windreiter77

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16

Dienstag, 1. März 2011, 21:11

Ich hoffe ich komme nicht selbstgefällig daher, nur weil ich eine Dummheit abgestellt habe. Den Grund sollte ich gar nicht haben bei der Thematik. Beim erneuten durchlesen kann man das schon meinen.
Deinem Einwand mit dem Gefühl folge ich sofort. Das war mir so noch nicht bewusst. :schmatz: Danke sehr! :sonne:

Elle

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Jungfrau

17

Dienstag, 1. März 2011, 21:50

Selbstgefällig?
Frag mal deinen Freund Dichselbst, wie er es findet, dass du ihn mit diesem Wort betitelst :D.
Ich sage dazu nix. :pfeif:

Vielleicht sage ich doch was =). Aber nicht über dich. Mir fällt das Wort nämlich selbst gerade auf.
Für mich gehört es zum Leben, eigene Dummheiten zu erkennen und abzustellen. Ich nenne das dann, meine Schatten sehen und durch sie durchgehen. Ist aber im Prinzip das selbe :pardon:. Ich lerne aktuell gerade, mich damit zu zeigen. Mir fiel das nie leicht. Jetzt lerne ich es gerade und es fühlt sich immer wieder ein ganz kleines Stückchen selbstverständlicher an :pst:. Diese aktuelle Phase geht jetzt schon ne Weile, aber ganz durch bin ich noch nicht.
Da erinnert mich dein Wort "selbstgefällig" an alte Zeiten... :heiss: ... da hätte mich sowas ganz schnell zurück ins Versteck getrieben. Also, ich weiß nicht, wie das Wort "selbstgefällig" für dich belegt ist, für mich war das damals seeehr negativ und da war ich nicht freundlich zu mir. Das fällt mir jetzt gerade so auf. Beim Lesen deines Beitrages dachte ich grad "Selbstgefällig? Nö, wieso? Weil jemand zufrieden mit sich ist? Ist doch klasse! Ist doch ne super Sache!" und das Wort selbstgefällig empfand ich gar nicht so negativ wie früher. Juhu :hüpfen:!

Warum solltest du nicht über deine persönliche Erfolge sprechen? Warum solltest du dich nicht freuen und selbstzufrieden damit sein? :)
Ich zitiere gerade mal ein paar Sätze hier aus dem Thread, wo andere genau das ansprechen. Sie bleiben allgemein ohne konkrete Beispiele aus ihrem persönlichen Lebensweg zu nennen und du hast nun diese allgemeine Hülle mit dem Drogenbeispiel aus deinem Leben gefüllt. Passt doch hier alles zusammen! :freunde:
Durch die Probleme, die jedem Menschen im Leben geliefert werden, hat jeder Mensch die freie Entscheidung, seine Probleme zu meistern oder dran zu scheitern. Wenn er seine Probleme meistert , dann wächst er daran und entwickelt sich. Wenn nicht, dann eben nicht. ;)

Also, ich freue mich mit jedem mit, der sowas schafft, denn ich weiß aus Erfahrungen, wie schwer es sein kann.
Wichtig ist doch nur, das wir sie im Hier und Jetzt bewältigen.
Das geht nun mal nur step by step......und wenn wir es ständig mit der "vom Tisch wisch"
oder "unter den Teppich kehr" - Variante versuchen wird uns der Krempel immer wieder
auf die Füße fallen......bis wir es gelernt haben, uns den Schatten zu stellen und die
Dinge auf saubere Art zu lösen.

Jepp, im Hier und Jetzt :victory:!
Keine Flucht in die Vergangenheit im Sinne von "ooooh... das ist was Aaaltes.. da kann ich ja jetzt gar nix dafür und bleibe einfach mal jammernd untätig".
Ich sehe den Weg der Inkarnation als den Weg der Heilung. Heilung ist für Ganz werden. Und für die jeweilige Inkarnation ist sich den Selbstgestellen Lebensaufgaben zu stellen. Diese können so Unterschiedlich sein. Doch sollte die Berufung nicht mit der Lebensaufgabe verwechselt werden. Die nicht bewältigten Lebensaufgaben von früheren Inkarnationen werden in jeder Inkarnation mit genommen und solange wiederholt, bis diese Verstanden und Umgesetzt worden ist. Auch alle unsere Schattenseiten ins Licht bringen.

Hier die Idee, das etwas wieder kommt, bis es verstanden und umgesetzt wird. Genau wie in deinem Beispiel!

Drei Mal der selbe Hintergrund in verschiedenartiger Verpackung und als viertes dein persönliches Beispiel, welches genau dazu passt. Jeder hat seine Aufgaben und Schatten. Keine davon sind besser oder schlechter. In diesem Thread finde ich es überhaupt nicht selbstgefällig, von deinem Erfolg bei dieser Aufgabe zu sprechen. Ich finde es anerkennungswert!

Jetzt hab ich doch geredet und zwar nicht wenig. =)
Also, willkommen in unserer Runde und gute Nacht. :winke:
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Ilaya

FeuerPhönix

unregistriert

18

Freitag, 29. April 2011, 05:31

Hey Windreiter, sei mir gegrüßt und erstmal willkommen hier im Forum :winke: vieles ist bereits gesagt, kaum Neues noch hinzuzufügen. Kaufmännisch kennt man die Begriffe KannZiel / Wunsch(Fern)Ziel und unterteilt Ziele damit in 1. Das Kann-Ziel, das ist das, was man jetzt und sofort mit den tatsächlich vorhanden Möglichkeiten und Ressourcen machen kann / 2. Das Wunsch- oder Fernziel, wo noch einige Voraussetzungen zu erfüllen wären, weswegen man es halt nur anstreben, aber nicht jetzt und sofort machen kann. Manchmal erstellt man sich dafür dann einen StepByStep-Plan um es zu erreichen. Oder lässt es als "Ziel das über Allen steht" eben einfach auch nur so stehen.
Heilend und esoterisch sehe ich die Sache mit der(n) Lebensaufgabe(n) genauso.
Dann nämlich ist die Lebensaufgabe einfach ein größeres Projekt, dass nicht gleich sofort und -jetzt- fertig ist.

Ergänzend kommen die täglichen Aufgaben hinzu, das, was jeden Tag getan werden sollte um einen Schritt weiter zu kommen, wo ich jeden Tag diesen Schritt gehen kann, und wo ich somit jeden Tag einen kleinen Erfolg und Gewinn sehe.
Erfolge und Gewinne sind existenziell wichtig für das Wohlbefinden. "Häng' die Messlatte nicht so hoch, dass'de nicht mehr dran kommst" ist eine Aussage, die auch in diesen Unterschied hineinspielt - weil - das Erfüllen einer Lebensaufgabe, die auch sehr groß sein kann, wenige (tägliche) Erfolge liefert, weil man nicht unbedingt täglich daran arbeitet, sie sich möglicherweise vielleicht alle paar Monate nur als solche zeigt, usw. Also verliere ich sie zwar nicht aus den Augen, weiss aber eben auch, dass es etwas länger dauert sie zu erfüllen und gebe mir alle Zeit, die ich dafür brauche ...
Natürlich kann ich eine solche Lebensaufgabe schon im Vorleben festgelegt haben, doch arm wäre es, dies als einzige Möglichkeit zu betrachten. Tatsächlich ist dies nur eine von vielen Möglichkeiten, wie eine Lebensaufgabe entstehen kann :) und vor allem, sie muss nicht zwingend die Auflösung von etwas Unerwünschtem sein. :)
"Höhere Instanz" ??? ... natürlich gibt es auch eine höhere Instanz, behaupte ich mal ganz bewusst provokant, weil Manche da sicher anders denken :nein: aber manchmal liebe ich auch die Provokation - ist'n Teil von mir - ich steh' dazu :sonne: nur, diese höhere Instanz betrachte ich auch in meiner ganz eigenen Art. GOTT nämlich sehe ich als eine unbekannte Vollkommenheit und empfinde ich als eine Schwingung, die stets und überall vorhanden ist und genau diese Vollkommenheit vorgibt ... ganz allgemein und unpersönlich ... nicht im Sinne des Ober-Bestimmers, der mein Leben gestaltet. Also auch nicht als Jemanden, der meine Lebensaufgabe im Karma meiner Vergangenheit schon festgelegt hat. ES zeigt sie mir ständig, wenn ich denn Augen habe zu sehen - doch entscheidet nicht, das es für mich zu einer Lebensaufgabe wird ... "zeigen" ist nämlich nicht "bestimmen" - bestimmen und entscheiden, ob ich eine solche Aufgabe annehmen will - muss ich leider erstmal selber. Leider ? -Ja- leider ! .. denn so gibbet ja nix mehr, aber auch rein gar nix, wo ich dem GOTT oder einer wie auch immer anderen "höheren Instanz" die Schuld inne Schuhe schieben kann, :heul: ... und datt ist doch ganz schön unbequem, so'n selbstbestimmtes Leben ... oder ???

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »FeuerPhönix« (29. April 2011, 05:38)


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