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Gloria123

unregistriert

1

Samstag, 10. Dezember 2011, 12:16

Zwangsgedanken in Bezug auf Kinder - oh nein :(

Hi an alle,
sorry erstmal für den langen Text...Ich bin mir nicht sicher, ob jeder das hier nachvollziehen kann. Aber ich denke, der ein oder andere wird das Grundproblem erkennen - dass ich mich selbst verloren habe...

ich hatte bis vor Kurzem starke Angst, meinem Freund untreu zu sein, da ich selbst ungute Erfahrungen damit in meiner alten Beziehung gemacht hatte und hatte daher immer sexuelle Zwangsgedanken mit anderen Männern, weil ich mir selbst auferlegt habe, dass ich bloß nicht sexuell mir mit diesem oder jenem etwas vorstellen dürfte, weil ich dann dachte, direkt untreu zu sein.
Daraufhin hatte ich mal im Internet geschaut und bin auf den Begriff Zwangskrankheiten gestoßen und sprach mit meinem Freund darüber - seit ich weiß, dass er das ganze locker betrachtet und Verständnis hat, sind diese Gedanken weg.
Bei der Recherche mit dieser Thematik bin ich auf den Artikel "Angst pädophil zu sein - Eine neue Form der Zwangskrankheiten" oder ähnliche gestoßen und bin da zum ersten Mal auf so etwas aufmerksam geworden und dachte mir nur, dass das ja etwas furchtbares sein muss und habe mich direkt in die Lage versetzt, weil ich angehende Erzieherin bin und so was für meinen Beruf (sowohl diese Krankheit zu haben als auch wirklich pädophil zu sein) teuflich wären sozusagen.
naja und seitdem (einige wenige wochen) lässt mich das Thema nicht mehr los. Jetzt hat mich der Zwangsteufel gekriegt und jetzt habe ICH plötzlich diese angst, auf kinder zu stehen.
ich weiß, dass das völliger schwachsinn ist. ich habe einen freund, der einzige MANN, der mich anmacht, den ich über alles liebe. ich mag kinder total, gehe seit meinem 15. lebensjahr babysitten, habe schon praktika in kindergärten gemacht etc. und hatte nie gedanken in dieser richtung. erst seit der beschäftigung damit. ich muss sagen, dass ich momentan mich eh so ein bisschen selbst verloren habe, kaum selbstbewusstsein habe und mich nicht richtig "kenne" - daher sicher auch, diese angst oder unsicherheit.

oft ist es so, dass ich auch überprüfe, ob ich erregt bin oder sonstiges - wohl auch ein typisches verhalten von zwangserkrankten - und natürlich stelle ichd ann hin und wieder ein bitzeln oder ähnliches am genital fest (das buch "kobold im kopf" legt ja dar, dass dann, wenn man sich auf das körperteil konzentriert, automatisch auch gefühle in diesem entstehen) und überlege dann, ob ich wirklich sexuell erregt bin oder das nru die angst ist, die mir das vorgaukelt. also das alles ist einfach meine größte angst...ich liebe kinder über alles, wahrscheinlich ist es wirklich so etwas wie das schlimmste, was mir passieren könnte...."


Mittlerweile kann ich ganz gut mit den Zwangsgedanken umgehen. Ich weiß eigentlich, dass ich nicht auf Kinder stehe, auch wenn ich oft noch zweifel. Aber die Gedanken kann ich jetzt "annehmen" und sie einfach als Quatsch abstempeln....Was mir jedoch noch etwas Probleme bereitet, ist das damit einhergehende Gefühl. Wie oft auch zu lesen, habe ich auch damals gelesen, dass viele Leute ihre Körperreaktionen dann überprüfen und in sich hineinhorchen udn dass es dann möglich ist, dass einem das Gehirn so eine Art Erregung vorgaukelt. Und seit ich das weiß, überprüfe ich mcih auch ständig bzw. mittlerweile gar nicht mehr bewusst. ABer oft habe ich in SItuationen dann das GEfühl, dass ich untenrum total verkrampfe und verspanne bzw. habe das Gefühl, wirklich real erregt zu sein. Also dieses Bitzeln fühlt sich dann so real an, dass ich wirklich Angst habe und Zweifel, ob ich nicht doch erregt bin...was natürlich die Zweifel noch mehr schürt und ich noch mehr ein schlechtes Gewissen und Angst kriege. Mir fällt es schwer, das Gefühl zu übergehen bzw. "anzunehmen", weil ich eben Angst habe, dass es "nur" eine Angstreaktion und somit "normal" ist und ich das ruhig vergessen darf - also da traue ich mir selbst wieder nicht ganz.

Ich weiß nicht, ob ihr das alles nachvollziehen könnt. Mein Hauptproblem ist, dass ich all das Negative, was mein Ex mir damals angetan hat, auf mich bezogen hat – ich habe nicht nur verlernt, anderen zu vertrauen, sondern letztendlich auch mir selbst. Ich habe so hohe Erwartungen an mich selbst und erlaube mir nichts! Daher auch die Zweifel – ich kann einfahc nicht fester Behauptung sagen „Das ist Quatsch“.
Wie gesagt, ich bin sehr spirituell veranlagt und habe das Gefühl, dass das mein Weg aus der ganzen Misere ist – zehn Mal lieber, als von irgendwelchen Medikamenten vollgepumpt zu werden, die dann mein Gehirn lahm legen…
Kann jemand mir Tipps geben? L

Edit Wolfsspur - editierten Text aus "Grund der Bearbeitung" als Edit in den eigentlichen Beitrag verschoben.
Doppelte Textpassagen entfernt.



EDIT:

hinzu kommt, dass ich meinem freund misstraue...nicht im sinne von "gerechtfertig die lauscher aufsperren", sondern ich kann einfach kein vertrauen fassen wegen der verletzungen. hinter allem seh ich den teufel. mein vertrauen versuche ich mir durch irgendwelche fragen an ihn zu "erlangen" - tolle idee, ich weiß...aber da sieht man auch mal wieder....wie soll ich jemandem anderen vertrauen können, wenn ich es n och nicht mal bei mir selbst kann?!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gloria123« (10. Dezember 2011, 12:19) aus folgendem Grund: Nacheditiert von Wolfsspur. Beitrag von hier ins Beitragsfenster verschoben und Edit angehängt.


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Stier

2

Samstag, 10. Dezember 2011, 13:38

Hallo Gloria,

zunächst mal danke für dein Vertrauen, dich hier so zu öffnen.

Für mich klingen hier enorm viele Fragen der Selbstfindung mit an. Du schreibst selbst, dich "verloren" zu haben.
Ich möchte dir dringend raten, dir professionelle Hilfe zu holen. Rede mit jemandem über deine Gefühle und Ängste.

Sei es dir selbst wert, dich zu finden.

Gerade wenn du mit Kindern arbeiten möchtest ...

Alles Liebe
Oceanbreeze
""Ziehet an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit" ... in guten wie in schlechten Zeiten ... ja ... Liebe ist alles ! ... Kez sirum em, hokis.
Alles Liebe
Oceanbreeze



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Skorpion

3

Samstag, 10. Dezember 2011, 15:30

Hallo Gloria123!
Vielen Dank für Dein Vertrauen und Deine Offenheit.

Bei Dir haben sich zwei Ebenen über einander geschoben: Die Zwangsgedanken und die Sexualität.
Was dir jetzt wirklich Sorgen macht, ist das parallele Auftreten beider Symptome: der zwanghafte Gedanken an Sexualität mit Kindern.

Du tust Dir leichter, wenn Du beide Ebenen wieder voneinander trennst:
1) Du leidest unter Zwangsgedanken (das ist die richtige Diagnose)
2) Deine Psyche "sucht" die Ebene, in der dich die Zwangsgedanken am meisten verunsichern, verletzen, irritieren: Bei Dir die Sexualität (vgl. Bilder vom Fremdgehen und Sexualität mit Kindern)

Es gibt Menschen, die haben als Zwangsgedanken, ihre eigenen Kinder mit einem Messer erstechen zu müssen.
Je nach Person sucht sich der Zwang einfach den "furchtbarsten" Aufhänger.

Also: Ganz wichtig!
Der Inhalt der Zwangsgedanken ist kein Hinweis auf unterdrückte Neigungen von Dir, sondern ein Hinweis darauf, was Dir im Augenblick am furchtbarsten, am peinlichsten ist!!!!


Du kannst versuchen, dich selber mit dieser Symptomatik auseinander zu setzen.
Die besten Erfolge habe ich mit dieser Methode erfahren:

Den Zwang abstellen - schnell und effektiv mit Klopfakupressur und Qigong 2 DVD's
Den Zwang abstellen

Wenn das nicht hilft, nimm einfach professionelle Hilfe in Anspruch.
Du hast ein Recht auf Lebensqualität und ein Leben in Fülle.

Dir von Herzen alles Gute
LG

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4

Samstag, 10. Dezember 2011, 15:49

Hallo Gloria,

hinter deinen Gedanken sehe ich eines: Angst vor Fremdgehen. Bei uns Menschen kreisen viele Gespräche und Gedanken darum, ab wann Fremdgehen beginnt. Ist es schon alleine das Verlangen als vages Gefühl, das einen spontan ertappt? Ist es der Gedanke? Ist es die Fantasie? Der Kuss? Die Menschheit streitet darüber - insbesondere Mann und Frau, und sehr viel kann man als Einzelner Energie darin investieren, sich Sorgen und Probleme zu machen, sich schlecht zu fühlen - unwert mit so einem wundervollen Partner zusammen zu sein, mit dem man zusammen ist - weil man doch "untreu" war.
Was meiner Ansicht nach viele Menschen lernen müssten, ist, dass der Mensch nun einmal nicht von Natur aus monogam veranlagt ist, auch wenn er so lebt. Und so ist es normal, dass wenn wir uns innerhalb einer festen Partnerschaft befinden, wir auch einmal Blicke auf andere Frauen/ Männer werfen und unsere Fantasien haben. Von daher ist das nichts Verwerfliches und schon gar nichts, was du an dir ablehnen solltest.
Die Sache mit den Kindern ist meiner Ansicht nach an deiner Angst vor deiner Sexualität unmittelbar gekoppelt. Da du schon Angst hast, fremd zu gehen (das ist in deinem Unterbewusstsein sicher noch verankert, trotz des Gesprächs mit dem Freund), denkst du instinktiv, auch wenn dir das nicht bewusst ist schon, du seist irgendwie pervers, böse untreu oder sonst was. Natürlich reagierst du dann noch stärker auf Pädophilie, weil diese dem Stempel der Perversion, den du dir durch deine Schuldgefühle unnötig aufgedrückst hast, noch ein Quentchen mehr Pfeffer gibt.
Aber mal die Frage: Warum solltest du pervers sein? Jeder Mensch hat seine Sexualität und auch wenn Mann und Frau in einer Partnerschaft unterschiedliche Vorstellungen davon haben, ab wann Untreue beginnt, so ists doch nur ein Wahres, mit deinem Mann einfach darüber zu reden und ihm klar zu sagen, was dich martert - was du schon erfolgreich getan hast. Selbst wenn er sagen sollte, dass Gedanken-Fantasien schon untreu sind, so würde ich doch eins tun: Und mich deswegen nicht mehr martern.
Denn Gedankenfantasien sind menschlich, wie das Atmen. Kannst du einem Fisch sagen er soll nicht mehr durch die Kiemen atmen?
Nein! Nimm dich an wie du bist, mit all deinen Seiten, und auch der Sexuellen - und tu nach besten Gewissen und Wissen alles was du kannst um treu zu sein, ohne dich vollständig zu verleugnen.

Liebe Grüße
Mihr

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mihr« (10. Dezember 2011, 15:51)


Gloria123

unregistriert

5

Samstag, 10. Dezember 2011, 15:58

Vielen Dank für eure Antworten, die haben auf jeden Fall schon mal gut getan!
Das, was Mihr geschrieben hat, das stimmt auf jeden Fall! Dass ich Angst habe, irgendetwas "unrechtes" zu tun oder meinem Freund in irgendeiner Art und Weise untreu zu sein! Das war auch der Grund für meine früheren Zwangsgdanken in Bezug auf andere Männer - ich dachte ständig "Fantasien sind böse, du darfst jetzt mit dem und dem Mann nicht das und das denken!" und natürlich kamen dann prompt die Gedanken. Ich habe mich meinem Freund aber geöffnet und er hat super darauf reagiert - seitdem bin ich diese Art der Gedanken auch los...Aber was ich nicht verstehe ist, warum sich das Ganze jetzt auf Kinder verlagert hat! Also es gibt für mich ja keine Paralle zum Fremdgehen und Kindern....Also bei den anderen Männern hätte ich ja noch denken können, dass das eine unterbewusste Angst war, dass ich damit schon untreu bin - aber wo ist denn da die Parallele zu den Kindern, also wieso hat sich denn jetzt der Zwang die Kinder als Thema gewählt (wenn es da angeblich einen Bzeug zum Fremdgehen gibt)? :(

                                            

6

Samstag, 10. Dezember 2011, 16:04

Hallo Gloria,

Warum sich das auf Kinder verlagert?
Weil du das Bedürfnis hast, dich selbst für unmoralisch und böse zu halten - so meine Meinung. In meinem letzten Beitrag habe ich das schon angedeutet. Die Kinder sind beruflich das Liebste was du hast, und mit was kannst du dich besser bestrafen, als, indem du denkst du könntest ihnen weh tun? Es ist so eine Art von Masochismus bei dir, in der Art von: Ich bin böse und muss bestraft werden. Ich würde mal der Frage nachdenken, woher dieses Muster kommt? Haben dir das deine Eltern eingebläut? Irgendwer in deinem Umkreis? Hast du das Gefühl, in deinem Leben mal eine andere Person so sehr verletzt zu haben, dass du dich für immer selbst bestrafen musst?

Liebe Grüße
Mihr

Gloria123

unregistriert

7

Samstag, 10. Dezember 2011, 16:10

Ja, ich denke, da ist etwas dran, an dem, was du sagtest!

Ich konnte ganz klar feststellen, dass das alles seit der Trennung von meinem Ex war....da habe ich mich schlagartig geändert. Ich vermute, dass ich alles, was er mir angetan hat (war übrigens kein Fremdgehen, sondern "nur" ein krasses Hintergehen, lügen etc.), auf mich bezogen habe und dann gedacht habe, dass ich es scheinbar niciht wert bin, ehrlich behandelt und geliebt zu werden.
Ein weiterer Punkt ist, dass ich damals viele "Beweise" hatte, dass mein Ex mich angelogen hat, aber immer ihm geglaubt habe, als er sagte, dass es nicht so ist....Und als dann eben rauskam, dass ich indirekt doch recht hatte und er gelogen hat, dachte ich eben zum Einen, dass ich keinem mehr trauen kann und zum Anderen habe ich auch das Vertrauen in mich selbst verloren, weil ich ja eigentlich recht hatte mit meiner Vermutung, aber trotzdem nicht darauf hörte...schwer zu erklären. Aber das war für mich auf jeden Fall der Knackpunkt!

Gloria123

unregistriert

8

Montag, 12. Dezember 2011, 00:56

Was denkt ihr (bzw. speziell du Mihr, der mir bei der Herleitung meines Problems schon gute Tipps geben konnte), wie ich weiter mit diesen Gedanken umgehen soll? Und auch mit dem einhergehenden Gefühl, also weil ich mir oft ja einbilde, wirklich erregt zu sein, obwohl das sicher ja nur eine pure Angstrektion? Also weil ich merke, dass ich dann im Unterleib verkrampfe etc. (siehe erster Beitrag)

Auch habe ich generell ja starke Vertrauensprobleme, auch meinem Freund gegenüber. Bzw. habe ich auch hier leider ein leichtes zwanghaftes Verhalten - nämlich zwanghaftes Grübeln und zwanghaftes Fragen. Also ich suche (oft ungewollt) immer wieder nach Indizien, dass mir mein jetziger Freund ja dasselbe angetan haben könnte wie mein Ex, sehe hinter jeder Bemerkung den Teufel und denke generell, dass er andere besser findet als mich - das vermeintliche Vertrauen versuche ich mir dann durch ständiges Nachfragen zu erhaschen (was ja eigtl. dumm ist - weil, entweder vertraue ich, dann muss ich nicht fragen, oder ich glaube es eh nicht und dann bringt das Fragen ja auch nichts)...
Kann mir jemand generell vllt Tipps geben, wie ich bei dieser ganzen Thematik (ich denke, das mit den Kindern ist zum Teil auch meinem zwanghaften Grübeln und den "Schuldgefühlen" zu erklären) weiter verfahren kann?

Wolfsspur

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Waage

9

Montag, 12. Dezember 2011, 03:41

Zu deinem Freund und den Vertrauensproblemen:
Das Übliche - Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, Selbstliebe.

Auch wenn es vor Kurzem in einem anderen Thread als esoterische Plattheit abgetan wurde.....
Es ist spirituelle Grundwahrheit. Dazu wurde hier schon soviel geschrieben...

Dein Leben ist nicht abhängig von der Zuneigung/Treue/Liebe deines Freundes.
Lerne es, dich selbst zu ehren, dir selbst zu vertrauen, entdecke die Liebe zu dir selbst.
Du bist es wert, geliebt zu werden, weil du ein wertvoller und einzigartiger Mensch bist.
Hast du das begriffen, so wirst du dir selbst anders begegnen.....und auch deinem Umfeld.

Frag mit jetzt bitte nicht, wie du das machen sollst. Ich kann es dir nicht sagen.
Es ist dein ganz persönlicher Weg zur Heilung. Das einzige, was ich dir sagen kann:
Beginne ihn zu gehen....und vielleicht ist es ja ein erster Schritt, dass du dich hier so öffnest.

Was ich immer empfehle, wenn mich jemand fragt, wie und wo er denn anfangen soll:
Finde ein sich wiederholendes Ritual, mit dem du dich ehrst.
Jeden Tag eine Viertelstunde - etwas nur für dich - und weil du es willst.

:winke:

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Ursus

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Fische

10

Montag, 12. Dezember 2011, 06:15

Also ich suche (oft ungewollt) immer wieder nach Indizien, dass mir mein jetziger Freund ja dasselbe angetan haben könnte wie mein Ex, sehe hinter jeder Bemerkung den Teufel und denke generell, dass er andere besser findet als mich - das vermeintliche Vertrauen versuche ich mir dann durch ständiges Nachfragen zu erhaschen (was ja eigtl. dumm ist - weil, entweder vertraue ich, dann muss ich nicht fragen, oder ich glaube es eh nicht und dann bringt das Fragen ja auch nichts)...
Kann mir jemand generell vllt Tipps geben, wie ich bei dieser ganzen Thematik (ich denke, das mit den Kindern ist zum Teil auch meinem zwanghaften Grübeln und den "Schuldgefühlen" zu erklären) weiter verfahren kann?
Guten Morgen,

solange Du so verfährst, wirst Du sicherlich erleben, dass Dir ein Mensch etwas "antut". Ist ganz einfach - Energie folgt letztlich auch da der Aufmerksamkeit. Und dass das nicht "lustig" ist - ohne Frage.

Jedoch sehe ich es ebenfalls so, dass der Ansatz nicht im anderen zu suchen ist, sondern in Dir. Lerne Dir zu vertrauen und tue es. Bedingungslos. DAS ist der Schlüssel, der die Veränderung bringt.

Die Veränderung wird nicht durch andere Menschen im Außen von statten gehen (also beispielsweise einen anderen Partner), sondern einzig und allein in Dir fruchtet, was Du tust.

Das mag jetzt auf den 1. Blick zu einfach klingen. Das kann geschrieben so klingen - umgesetzt ist es das mit Sicherheit nicht.

Möge Dein Weg Dir Freude bereiten

Gruß

Ursus
Isch abe gar keine Signatur ...

                                            

Gloria123

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11

Montag, 12. Dezember 2011, 17:50

Hallo,

auch diesmal recht herzlichen Dank für eure Antworten!
Ursus, was meinst du mit dieser Aussage "solange Du so verfährst, wirst Du sicherlich erleben, dass Dir ein Mensch etwas "antut". Ist ganz einfach - Energie folgt letztlich auch da der Aufmerksamkeit. Und dass das nicht "lustig" ist - ohne Frage."? Meinst du damit, dass, wenn ich überall den Teufel sehe und mich "weigere" zu vertrauen etc., ich auch immer (ob real existent oder nicht) etwas finden werde, weshalb ich misstrauen kann etc.?

Kann mir jemand noch erklären, woher dieses Erregungsgefühl kommt? Kann meine Angst mir so etwas in dem Moment dann wirklich vorgaukeln?

Ich möchte jetzt damit anfangen, jeden Tag zu meditieren. Habe mir schon diverse Bücher gekauft und möchte das Ganze jetzt echt angehen! Auch bin ich jetzt auf Bachblüten gestoßen und überlege, mir eine passende Essenz zusammenstellen zu lassen...

Elle

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12

Montag, 12. Dezember 2011, 18:04

Meditation & Bachblüten sind gute Ideen :prost:.
Zusätzlich dazu kannst du diese Viertelstunde...
Jeden Tag eine Viertelstunde - etwas nur für dich - und weil du es willst.

... auch mit ganz einfachen alltäglichen Dingen zu füllen beginnen: Kaufe dir deine Lieblingsblumen :blumen: und stelle sie auf den frisch gedeckten Tisch... oder gönne dir ein Mal pro Woche einen Verwöhnungstag mit deinem Lieblingsessen, einem Traumbad, pflege für den Körper, deiner Lieblingsmusik... oder schau in den Spiegel und sag "ich liebe dich" oder "ich liebe mich" ... auch wenn du es anfangs vielleicht nicht lange aushältst, so "übe" täglich :herz: ... oder nimm dich mal selbst in den Arm, streichle dich, sei zärtlich zu dir, ohne irgendein Ziel zu verfolgen :knuddeln: ... oder lob dich ... nimm dir vor, dich täglich 5 Mal für Dinge zu loben, die du gut gemacht hast :top2: ... oder ... oder ... oder ... wähle etwas, was nur für dich ist und dir gut tut und beginne :).

... schon solche kleinen, alltäglichen Dinge können Schritte auf dem Weg zur Selbstliebe sein...

Ich wünsche dir alles Gute! :winke:
Träume brauchen Luft zum Atmen, Sonne zum Wachsen und Hände, die sie auf die Welt bringen.


Meine Lichtblicke: Channelings, Coaching & Energiearbeit :freunde:

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13

Montag, 12. Dezember 2011, 19:35

Hallo Gloria,

damit, was Advaita, Wolfsspur und Elle geschrieben haben, ist im Grunde alles gesagt.

Ich kann dir nur empfehlen, den Weg der Heilung zu beginnen.

Wie willst du ohne oder mit nur wenig Selbstliebe, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen den Beruf des Erziehers erlernen und später ausüben ?

Von daher pack es an, beginne mit irgendeinem Ritual. Elle hat dir viele Vorschläge gemacht.

Ich würde auch die Rosalinde Blüten dazu nehmen, vielleicht sogar noch eine andere Mischung von Essenzen.

Wichtig ist, dass du es tust.

lieben Gruß

Shirana
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Fische

14

Montag, 12. Dezember 2011, 20:07

Hallo Gloria123 !
Den beiden postings von Wolfspur und von Elle möchte ich noch was beifügen.

Es gibt bei Aura Soma Farbtherapie (findest im guggle) eine Behandlungsflasche, die für Deine momentane Situation sehr passen würde und das was Wolfspur und Elle Dir schrieben, unterstützt.

Lasse los und vertraue, so wird die Balanceflasche Nr. 57 (B 57) Hellrosa/ hellblau beworben.

Ich hatte einmal eine Klientin mit ähnlichen Problemen. Die Ursache dieser Probleme lag in alten Verletungen, sie verwendete diese Flasche mit heilsamen Erfolg.

E-57 entspannt, so die Produktbeschreibung, und es kann gelingen durch Annehmen der weiblichen Anteile ( das was Elle so schön formuliert hat), sich von der Intuition leiten zu lassen und so die quälenden Gedanken abzulösen.
Du hast den Wunsch geäußert, Dich selbst auf einer tieferen Ebene (durch Meditation) wahr zu nehmen, auch dies wird bei der Verwendung von E-57 so beschrieben.

Vielleicht bleibt Dir auch ein bißchen Zeit Dich irgendwie künstlerisch zu betätigen. Musik?, Malen?, Dichten oder Schreiben?, es gibt viele wunderbare Dinge im Leben. Zwanghaftes Denken tauscht man am besten mit freudvollem Tun, so ist Loslassen am angenehmsten.

L.G.Rosenwetter
***

Gloria123

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15

Montag, 12. Dezember 2011, 20:24

Hallo Rosenwetter,

vielen Dank noch für diese Info. Die Auro Soma Farbtherapie hört sich sehr interessant an. Habe gerade gelesen, dass es hier um 4 Fläschen geht. Benötige ich neben der von dir genannten dann noch drei ander oder weißt du, ob es auch mit einer einzigen möglich ist?

Und du hattest "E"-57 geschrieben, oft habe ich aber was von B-57 ("B" für Balance) gelesen. Wofür steht das "E", für Equilibrium oder hat das eine ander Bedeutung?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gloria123« (12. Dezember 2011, 20:28)


                                            

justy

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Jungfrau

16

Montag, 12. Dezember 2011, 20:28

Hi Gloria123,
Für einen konkreten Anwendungsfall reicht auch eine Flasche
4 Flaschen suchst du dir bei einer kompletten Aura-Soma Beratung aus.
:winke:
Liebe Grüße Jens-Uwe
„Leben kann man nur vorwärts, das Leben verstehen, nur rückwärts.“

- Søren Kierkegaardt

Gloria123

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17

Montag, 12. Dezember 2011, 22:32

Super, vielen Dank

Und eine Sache noch (ich weiß, dass es ein extra Bachblüten-Forum gibt, aber da hier ja meine ganze Geschichte steht, dachte ich, dass ich es hier am besten Frage)...Kann mir vllt jemand beim Finden der richten Blüten helfen?

Habe nun schon die hier gefunden, die meiner Meinung nach gut passen:

White Chestnut; Cerato; Cherry Plum; Gentian; Larch; Pine; (ggf. Holly).

Kann mir noch jemand weiterhelfen bzw. hat weitere Ideen? Sollen es max. 5 oder 7 sein? Und wie lasse ich die zusammenmischen? Was passiert, wenn ich die Tropfen über mehrere Monate nehme und die mit Alkohol angesetzt wurden? Schadet der Alkohol dem Körper dann nicht auf Dauer? In Globoli-Form ist eine Mischung mit 7 Blüten ja schwieriger..

Road Man

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Wassermann

18

Montag, 12. Dezember 2011, 22:49

Gudnaaabend!

Ich schreib da mal was dazu, weil ich das durchaus kenne, aber halt von einer anderen Richtung aus. Bei mir ists zwar nicht mit der Angst vor der Pädophilie oder ähnlichem, aber mit der Angst vorm Vertrauen. Meine letzte Beziehung war einfach ... :kopfhau:, da ist von beiden Seiten her einfach ziemlich viel Mist gelaufen, und seitdem habe ich diesbezüglich einen ordentlichen Knacks weg. Gedankenkreisen und mangelndes Selbstvertrauen inklusive (ist eh meine Baustelle). Der Thread hier hat aber durchaus einiges bestätigt, was mir auf die Frage "hey, was kann ich tun, um endlich mit mir selber glücklich zu sein??" mal so zugeflogen ist. Und das haut durchaus in dieselbe Kerbe wie meine Vorschreiber: Selbstliebe, sich selbst verzeihen und sich selber durchaus mal als Zentralachse des Universums sehen. Ich weiß - das ist sauschwer, aber das scheint wohl der Weg zu sein, der zu gehen ist.
Bei mir hauts mit Zeichnen, Gitarre spielen und langen Spaziergängen hin. Und ich muß auch lernen, in den Spiegel zu gucken und zu mir selber zu sagen, daß ich gut bin. Ist, wie gesagt, verdammt schwer, tut aber auch verdammt gut.
Zum Gefühl der Erregung: öhm, ich will da jetzt nicht obszön oder so wirken, aber wenn ich mich lang genug auf "ihn" konzentriere, dann kribbelts da auch. Sorry, wenn ichs so flapsig schreibe, aber es ist so. Auch wenns grad wegen dem vielen Nachgrübeln sehr schwer fällt: konzentrier Dich auf was anderes und finde raus, wie Du die andauernden Gedankenkreisler unterbrochen kriegst, die verselbstständigen sich nämlich sehr gerne.
Auf dem Gebiet der Naturheilkunde gibts da auch ein paar Kräutlein, aber die machen es auch nicht von heute auf morgen weg.

Grüßle,
Road Man

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Fische

19

Dienstag, 13. Dezember 2011, 08:56

Hi Gloria123,
Für einen konkreten Anwendungsfall reicht auch eine Flasche
ist korrekt!

Hallo Gloria123!
jetzt habe ich mir die Produktliste AURA SOMA Balanceflasche- bzw. Equilibrium - Öle vom Arbeitsordner herausgesucht. Dort steht vorerst wie die Öle angewandt werden. Es wird empfohlen, dass man vor der Anwendung die 2 färbige Flasche zur intuitiven Unterstützung des seelischen Gleichgewichts mit der li. Hand angreift und es in re.Schulterhöhe schüttelt. Dies wirkt energetisch ausgleichend der re. und li. Gehirnhälfte. Dabei hat man Mittelfinger am Deckel und Daumen am Flaschenboden. Wie lange geschüttelt wird hängt von Deiner Intuition ab.

Dann folgt aufgelistet die Namen der Flaschen:
Deine würde heißen:
B57 Hellrosa/Hellblau
Pallas Athene * >lasse los und vertraue<, persönliche Unabhängigkeit


Empfelung meinerseits zu Flasche B 57,(so heißt sie in deutscher Spache/ E57 wäre für englisch/ Equilibrium, das Produkt kommt aus England):

Die Anwendung sollte nach dem Schütteln direkt mit der Hand auf Hals- Herzbereich aufgetragen werden.
Balanceöle wirken chakrenbezogen und schützen auch diese.

Deine Frage zu den Bachblüten, lerne sie intuitiv aus zu wählen. So ich Deine beschriebene Situation sehe, besteht die Gefahr beim Lesen der Symtombeschreibungen, dass Du das dann wieder 1 zu 1 auf Deinen Körper überträgst.
In einfachen Worte gesagt: Dir einbildest das alles zu haben! Deine Zwangsgedanken wollen ja auch überleben - lach -
Das Hellblau in der B 57 Flasche / Heilung und Schutz dem Halschakra würde dem vorbeugen.
Allerdings würde ich empfehlen, bevor Du mit der Bachblütentherapie beginnst, einige Tage mit Rescue vor zu arbeiten. Hier gibt es als Anwendungsmöglichkeit die Wasserglasmethode: = 2 Tropfen von der Recue stockpottle in ca 1/4 l Wasser ins Glas zu geben und diese dem Tag verteilt zu trinken, dann kannst Deine Bedenken wegen dem Alkohol vorerst wegschieben.

L.G.Rosenwetter
***

Gloria123

unregistriert

20

Dienstag, 13. Dezember 2011, 15:59

Super, vielen Dank für eure ganzen Antworten!
Das hier ist echt ein super Forum!

Ich hatte ja echt bedenken wegen meinem Thema hier etwas reinzuschreiben, aber es kamen echt super Rückmeldungen!

Ich muss sagen, dass es mir heute auch viel besser geht, ohne dass ich bereits irgendetwas in Richtung BB o.ä. angefangen habe...

Was ich auch lernen muss, ist halt wirklich, mir meine Bestätigung nicht von außen zu holen (vgl. buddhistischen "Durst") und mich von außen vergewissern zu müssen, sondern eben in MICH hineinzuhorchen...

Ich hoffe, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Manchmal überwiegen eben noch die Zweifel und Ängste...Gerade wenn ich mal wieder dieses besagte Erregungsgefühl i.B. auf Kinder habe und ich dann wirklich zweifle, ob das jetzt real ist oder wirklich nur eine pure Angstreaktion...
Ich denke, mein oberstes Ziel sollte Vertrauen zu mir selbst sein.

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Rosenwetter

                                            

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