Hallo Kehiba!
Dies möcht ich Dir schon noch mit auf den Weg geben, also eben ich hab nicht ein ganz gesundes Kind zur Welt gebracht, und trotzdem kenn ich kaum eine Mutter, eine Erstlingsmutter, die eben grad kurz nach der Geburt und auch später dann restlos überfordert ist!
No na ned!
Das ganze Leben ändert sich, "quantensprungartig" ist alles anders, Deine verantwortung dem Baby und Dir selbst gegenüber, das Familienleben, der Wach-Schlafrhythmus stellt sich um auf den Rhythmus des Kindes, die Essgewohnheiten werden anders, DU bist niemehr alleine, nein nein , nur noch im Zweierpackage zu haben

, Zeit für Dich allein gibts kaum, es sei denn der Partner ist zur Stelle, wenns um Duschen, Toilette, Badewanne usw. aber mal in Ruhe geht.....

Zum Schminken, Richten, Stylen, Designen kommt man auch nicht mehr so recht, das Kind stellt täglich tausend neue Heraus- und Anforderungen, ja ja ja, von wegen "Mutterglück"! Natürlich wächst man da hinein, und auch die Mutterliebe muss sich erst entwickeln, es entwickelt sich mit dem Kind mit. Das geschieht doch alles nicht von heute auf morgen!
Und oft auch sind Mutter-Kind-Beziehungen einfach symbiotisch, weil sie auch zu gegebnen Zeitpunkt einfach eine Symbiose "nötig" haben, sprich ich stille das Kind...
aber ja eben, das ergibt dann mit der Zeit so eine Einheit, das bildet sich heraus, und da fängt dann evtl schon das Problem mit der Paarbeziehung an, da doch KV (Kindesvater) plötzlich nicht mehr diesen Raum einnimmt, die Be-achtung bekommt, ja da kann dann schon auch einiges aufflackern, nicht wenige Beziehungen kenne ich, mit Kindeswunsch, geplant und dann, Baby da, Beziehung aus... ja und es ist dann eben oft die Mutter-Angelegenheit, obwohl und eben beide Elternteile für das Kind gleich wichtig sind!
(Aber angesichts unsere "vaterlosen" Gesellschaft, ein Kind auch gut ohne männliche Energie aufwachsen kann.... böse, nur so am Rand bemerkt, ebenso es wahrscheinlich bei Papa und ohne Mama aufwachsen kann, doch mit einem beträchlichen Unterschied meines Erachtens zu verbuchen ist....)
Na wie auch immer, Mutterglück komm herbei, ich sehne mich nach Dir....

(du kannst Dir sicher sein, solltest Du Dir Gedanken drüber machen, dass Du eine schlechte Mutter bist, ist dies genügend Zeichen, dass Du eine "GUTE" Mama bist....)
Und glaube mir, eine Mama hat immer ein "schlechtes" Gewissen, entweder gegenüber den Kindern weil sie arbeiten muss, oder gg über dem Arbeitgeber, weil sie auf das Kind achten sollte, oder gg dem Partner, weil sie ihn vernachlässigt, und eben auch, weil man die individuellen charakterlichen Verhalten von Kindern nie hervorsagen kann, dies schließt mit ein, dass Du grossen emotionalen Schwankungen ausgesetzt sein wirst
(Eine Freundin sagte mal zu mir als ich grad schwanger war: Sabine freu Dich aufs Kind, aber wunder Dich nicht wenn Du mal "Mord-ge-lüste"' entwickelst... das ist hochnormal)
und ja, auch das kann eben auf uns zukommen,
ich überlege mir tagtäglich neue "schlag-fertige" Argumente für mein Kind, ohne Überzeugungskraft, ohne ihre Überzeugung und ihr Verständnis läuft da gar nix...
Ja ja die ( BBBB-)Engel

bringen uns dorthin wo es wichtig ist, neue Erkenntnisse zu fassen.... und an den Kindern erkennen wir erst dann wie erwachsen wir schon geworden sind...
Dir alles Liebe, und glaub mir, Deine Be-Denken kannst Du sicherlich mit vielen vielen Mamas teilen, da cool rüberkommen spricht dafür, das sie mindestens schon einige "Aussetzer" und "Aus-einander-Setzer" mit ihren Kindern gehabt haben und auch lernen müssen, damit umzugehen!
Liebe Grüsse, fühl Dich umarmt
Sabine