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  • »Stachelturm« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 8. Mai 2012, 09:39

Wo fängt Diskriminierung und Rassimus an?

Rassismus fängt bei mir da an, wo ich einen Menschen auf etwas reduziere und den Rest weg lasse.

Beispiele: es sind wirklich nur Beispiele...

Italiener = Spagettifresser
Schwarzer = Musik im Blut
Hawaiianer = Voodoo
Chinese = Reisfresser
Jude = Geldverleiher
Deutsche = Krautfresser/Petandisch
und so weiter und so fort

also wenn ich mit meinem Nick nur auf irgend was reduziert werde.... ist das in MEINEN Augen Rassimus, ob positiv oder negativ.... ist mir herzlich gleichgültig und hat absolut nichts mit Nazis zu tun. Sondern einfach, das ich den andere nicht Respektiere. Warum muß ich den jemand Respektieren, den ich eh nur auf irgend was runter reduziere? Ich erhebe mich ja über den anderen, den der ist ja nur: siehe beispiele.

gruß
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Schütze

2

Dienstag, 8. Mai 2012, 09:55

nicht alles ist gleich Rassismus

Rassismus ist für mich, wenn ich andere Kulturen oder Menschen als "unter" mir vorstelle, verachtend über sie spreche.
Schwarze= Musik in Blut ist für mich Bewundernswert und nicht rassisistisch.
Der Spaghettifresser jedoch schon, da abwertend. (Diese 2 einfach als Beispiel)

Es gibt da sehr grosse Unterschiede denke ich. Alles was ich abwertend beurteile ist abwertend. Feststellungen jedoch nicht.
:engel: Das Leben ist immer das, was man daraus macht. :engel:


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Schütze

3

Dienstag, 8. Mai 2012, 10:25

das kleinere Übel des Rassismus ist die Diskriminierung. Das fängt bei kleinen Dingen in meinem Umfeld an:
- wenn Behinderte und Pflegebedürftige Menschen aussortiert werden und in Heimen leben müssen
- wenn Frauen heute als Mütter minderwertig angesehen werden, Männer als Väter dagegen etwas Besonderes sind
usw.

Übersehe ich meine eigenen Ausschließungen, dann wird das Übel größer und ich übertrage alle auf ganze Völker: die Bayern, die Schwaben, die Italiener usw.
Im Grunde fängt alles mit der Andersartigkeit von Menschen an, mit ihrer Vielfalt, die wir zwar möchten, ABER: die wir nicht leben können. Man braucht sich nur umschauen, was gerade modern ist. Originale werden kopiert. ABER: Um ein Original zu sein, braucht es viel innere Stärke, um mit Anfeindungen klar zu kommen. Wer rassistisch bzw. diskriminierend denkt, hat seinen inneren Feind ins Außen übertragen, der durch den Neid genährt wird. "Neid der Besitzlosen" könnte ich nun salopp sagen. Das ist aber irgendwie falsch, denn so bleibt der Blick auf den anderen gerichtet, worauf ich neidisch bin, anstatt selbst zum Original zu werden, mit dem was mich auszeichnet.

sunrise
"Das Glück ist nicht im ewig lachenden Himmel zu suchen, :prost:
sondern in feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zusammenzimmern."

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Lucia

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Steinbock

4

Dienstag, 8. Mai 2012, 10:48

Was ist an der Aussage "Schwarze haben Musik im Blut" eine Feststellung und sollte deswegen nicht als rassistisch gesehen werden?
Weils für einen persönlich so wahnsinnig positiv klingt?

XXX

Zitat gelöscht
Fehlende Freigabe des Betreibers der Seite
Gruß justy


Quelle
Der Rest des Textes, aus dem ich dieses Zitat habe, ist auch mehr wie lesenswert, wenn man sich ein bisschen in den Bereichen bilden möchte und vll. erlernen will, auch nicht unabsichtlich rassistisch zu sein.

Zwei Beispiele für "positiven" Rassismus mit gleichzeitigem Übertreten jeglicher persönlichen Grenzen.
Einer Freundin von mir, sie ist Deutsche, PoC, passieren immer wieder hübsche Dinge, wie dieses hier. Sie ist auf einer Party, ein Typ setzt sich neben sie. Fängt ein Gespräch an, noch läufts ganz normal, plötzlich fängt der an ihren Unterarm zu streicheln und bewundert ihre Haut! So tolle Farbe, so angenehm, ganz anders wie die Weißen, blablupp bla bla - kein Einzelfall!!

Andere Freundin, Österreicherin, weiß, sitzt in einem Berliner Park auf der Wiese und genießt die Sonne. Sie hat Dreads, das ist hier ein wichtiger Faktor.
Plötzlich wird ihr von hinten in die Haare gegriffen, und eine männliche Stimme sagt "Mann, hast DU schöne Haare!" und dann wird noch mal kräftig gewuschelt!
Als sie sich aus diesem Haargriff befreit und umdreht, springt der Typ einen Schritt zurück und sagt "Oh, Entschuldigung, ich wußte nicht, dass SIE weiß sind"

Was berechtigt jemanden, andere Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe(im zweiten Fall der vermuteten) einfach mal intim anzufassen, weil man sie so schön findet?
Grade im zweiten Fall kommt sehr gut raus, dass dieser Übergriff nicht passiert wäre, wenn von Haus aus gesehen worden wäre, es handelt sich um eine Weiße. Die Anrede, die so schnell gewechselt wird vom Du aufs Sie zeigts auch nochmal.

Alle Natives sind so naturverbunden = rassistisch
Alle Schwarzen haben Musik im Blut = rassistisch
etc.
etc.
etc.

Interessanter Artikel über "Weißsein" bei Wikipedia

Buchtitpp "Deutschland Schwarz-Weiß" von Noah Sow - hier der Link zur Website dazu, wo man auch gleich mal gucken kann, ob man rassistisches Denken in sich hat.
Wie ich das Buch vor drei Jahren gelesen hab, hab ich mich sehr über mich erschrocken. Man kann jedoch lernen!

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Jennifer

unregistriert

5

Dienstag, 8. Mai 2012, 11:26

So gesehen frage ich mich doch, ob Rassismus an sich was Schlechtes ist?
Ich selbst habe ein negatives Gefühl, wenn ich das Wort schon lese und will es nicht mit Klischee-Denken gleich stellen.

Doch so gesehen wie im Eingangs-Thread (man möge "Fresser" gedanklich mit "Esser" ersetzen) handelt es sich wohl lediglich darum, gewisse Verhaltensmuster oder Eigenschaften zu rassizifieren - also bestimmten Rassen zuzuordnen.
Somit fallen die Italiener aber schon mal raus, denn Italiener ist keine Rasse, sondern Angehöriger einer Nationalität. So auch die Chinesen, Hawaiianer, Deutschen, etc - denke, das brauche ich nicht weiter ausführen.

Dann wiederum gibt es auch Eigenschaften, die treffen eben auf die Mehrheit einer bestimmten Personengruppe zu (mit Ausnahmen!!). Schließlich besteht die Welt aus verschiedenen Völkern, Religionen, Staatsformen, etc. Das bringt einerseits je nach Region genetische Eigenschaften mit sich, sowie Eigenschaften in den Gewohnheiten und Denkweisen.
Es ist nun mal so, dass wir Menschen beeinflussbar sind und uns teilweise (die einen mehr, die anderen weniger) unserer Umwelt anpassen - das machen aber auch die Tiere.
Wenn ich in einer Region lebe, in der hauptsächlich Reis angebaut wird und seit Traditionen vorwiegend konsumiert wird, ist die Möglichkeit gering, dass ich das nicht tue.
Nur ein Beispiel.

Die automatische (selbstverständliche) Verallgemeinerung ist hierbei das Respektlose.

Und wenn jemand seine eigene Rasse über eine andere stellt, dann ist das für mich Rassismus.

Aber nicht, weil man von ein paar Klischees ausgeht, was oft nicht einmal böse gemeint ist. Vielen Menschen passiert das unbewusst, sie reden/handeln unüberlegt - aber nicht bösartig. Verletzend finde ich hier, wenn jemand direkt als Rassist bezeichnet wird, denn wie gesagt, für mich bringt das Wort alleine negative Schwingungen mit.
Ich verstehe auch, wenn der Betroffene sich durch die Reduzierung des sich Äußernden verletzt fühlt. Deswegen ist es gut und richtig, seinen Gegenüber darauf hinzuweisen.
Doch die Beschimpfung zum Rassisten ist auch nichts anderes, als eine Reduzierung seiner Persönlichkeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jennifer« (8. Mai 2012, 11:28)


                                            

Lucia

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Steinbock

6

Dienstag, 8. Mai 2012, 11:49

So gesehen frage ich mich doch, ob Rassismus an sich was Schlechtes ist?

Du findest ihn gut, oder warum stellt sich diese Frage?
.

Doch so gesehen wie im Eingangs-Thread (man möge "Fresser" gedanklich mit "Esser" ersetzen) handelt es sich wohl lediglich darum, gewisse Verhaltensmuster oder Eigenschaften zu rassizifieren - also bestimmten Rassen zuzuordnen.
Somit fallen die Italiener aber schon mal raus, denn Italiener ist keine Rasse, sondern Angehöriger einer Nationalität. So auch die Chinesen, Hawaiianer, Deutschen, etc - denke, das brauche ich nicht weiter ausführen.

Es gibt keine Rassen bei Menschen. Insofern fällt nicht nur der Italiener raus, insofern fallen alle Menschen da raus.

Dann wiederum gibt es auch Eigenschaften, die treffen eben auf die Mehrheit einer bestimmten Personengruppe zu (mit Ausnahmen!!). Schließlich besteht die Welt aus verschiedenen Völkern, Religionen, Staatsformen, etc. Das bringt einerseits je nach Region genetische Eigenschaften mit sich, sowie Eigenschaften in den Gewohnheiten und Denkweisen.
Es ist nun mal so, dass wir Menschen beeinflussbar sind und uns teilweise (die einen mehr, die anderen weniger) unserer Umwelt anpassen - das machen aber auch die Tiere.
Wenn ich in einer Region lebe, in der hauptsächlich Reis angebaut wird und seit Traditionen vorwiegend konsumiert wird, ist die Möglichkeit gering, dass ich das nicht tue.
Nur ein Beispiel.

Welche genetischen regionalen Eigenschaften bestimmen über die Essgewohnheiten, Kultur, Gewohnheiten und Denkweisen? Was hätte das mit den Genen zu tun?
Die Genetik für unterschiedliches Verhalten heranzuziehen ist ziemlich abstrus.


Und wenn jemand seine eigene Rasse über eine andere stellt, dann ist das für mich Rassismus.

Es gibt keine unterschiedlichen menschlichen Rasssssssssseeeen!!!!

Aber nicht, weil man von ein paar Klischees ausgeht, was oft nicht einmal böse gemeint ist. Vielen Menschen passiert das unbewusst, sie reden/handeln unüberlegt - aber nicht bösartig. Verletzend finde ich hier, wenn jemand direkt als Rassist bezeichnet wird, denn wie gesagt, für mich bringt das Wort alleine negative Schwingungen mit.
Ich verstehe auch, wenn der Betroffene sich durch die Reduzierung des sich Äußernden verletzt fühlt. Deswegen ist es gut und richtig, seinen Gegenüber darauf hinzuweisen.
Doch die Beschimpfung zum Rassisten ist auch nichts anderes, als eine Reduzierung seiner Persönlichkeit.

Dazu können wohl direkt Betroffene eher was sagen:

Edit Ilaya - Zitat gelöscht - Copyright



Eine wunderbare wissenschaftliche Dokumentation, die ich mal gesehen habe, "Die Farben der Haut" findet sich unter dem Link leider nur mehr als Beschreibung, aber ist sicher irgendwo im Netz noch zu finden. Ich habs damals auf Arte gesehen und kann die nur jedem ans Herz legen!

:winke:

Tante Edit:
Weil mir grad eingefallen ist, dass wir im mag.net-forum mal einen tollen Link hatten, hab ich den jetzt noch rausgesucht.
Abwiegeln für Dummies(der Titel ist an die Dummie-Buchserie angelehnt) - allerdings nur auf Englisch, aber da gibts eine Abhilfe, weil ein paar Leute ein Übersetzungsprojekt gestartet haben, wo schon ein großer Teil zu finden und damit auch auf Deutsch zu lesen ist.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lucia« (8. Mai 2012, 12:45) aus folgendem Grund: zwei links nachgetragen


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Jennifer

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7

Dienstag, 8. Mai 2012, 18:47

Du findest ihn gut, oder warum stellt sich diese Frage?
.
Bei allem Respekt, wie kommst du darauf, wenn ich direkt darunter schreibe, dass mir der Begriff ein negatives Gefühl gibt?
Doch um alle Zweifel beiseite zuräumen - Nein, ich finde Rassismus nicht gut :)
Oh und wieso ich die Frage stelle? Wegen den vorausgegangenen Beiträgen. UND bevor Missverständnisse entstehen, frage ich lieber, allerdings dachte ich nicht, dass meine Mitleser gleich sowas aus der Frage interpretieren.
Es gibt keine Rassen bei Menschen. Insofern fällt nicht nur der Italiener raus, insofern fallen alle Menschen da raus.

Edit Ilaya - Zitat gelöscht - Copyright. Den Link lass ich stehen, da ist dann der gesamte Text nachzulesen


http://www.wissen.de/lexikon/menschenrassen

Zitat

Welche genetischen regionalen Eigenschaften bestimmen über die Essgewohnheiten, Kultur, Gewohnheiten und Denkweisen? Was hätte das mit den Genen zu tun?
Die Genetik für unterschiedliches Verhalten heranzuziehen ist ziemlich abstrus.
Keine. Das schrieb ich auch nicht. Ich schrieb "genetische Eigenschaften (damit meine ich zB Hautfarbe) , sowie
Eigenschaften in den Gewohnheiten und Denkweisen.
Und das ist einfach so. Wir werden geprägt durch die Art und Weise wie, wo und mit wem wir aufwachsen.
Es gibt keine unterschiedlichen menschlichen Rasssssssssseeeen!!!!
Ehm ja. Siehe oben....
Dazu können wohl direkt Betroffene eher was sagen:
Schön und richtig. Dennoch kann es auch auf jemanden verletzend wirken, ihn als Rassisten zu benennen, obwohl dieser gar nicht die Absicht hatte.

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Schütze

8

Mittwoch, 9. Mai 2012, 19:15

Das mit den Rassen kam jetzt später als das Eingangsposting, weil:

Die Beispiele von Dir, Stachelturm, sind Stereotypen. Und Stereotype sind nicht dasselbe wie Rassismus, auch wenn sie ihn begünstigen.

Das mit der Hautfarbe, was Lucia beschreibt, das ist in meinen Augen Rassismus, der allerdings auf Stereotypen beruht.

Stereotype dienen dazu, durch bestimmte (unhinterfragte und oft auch unbewusste) Grundannahmen, die Komplexität, die uns umgibt, zu vereinfachen und damit handhabbarer zu machen.
Das Ausmaß an Komplexität, das ein einzelner Mensch "aushalten" kann, mit dem jemand umgehen kann, ist individuell verschieden. Genauso, wie das, was in der Psychologie "Ambiguitätstoleranz" genannt wird, also die Toleranz von "Uneindeutigkeit", ohne sofort wieder einen "eindeutigen" Zustand herstellen zu wollen.
Eine Schwierigkeit, die ich sehe, ist, dass kein Mensch (ich kenn zumindest keinen und hab auch von keinem je gehört) die gesamte Kompleexität von Wahrnehmung bewältigen kann. Ich behaupte mal: Wir alle haben (mehr oder weniger) und auch an verschiedenen Stellen Grundannahmen/Stereotypen, die für uns "einfach so sind". Die Frage ist nur, wie bewusst mensch sich dessen wird und ob nach der Bewusstwerdung eine Bereitschaft da ist, die Grundannahme/n zu hinterfragen.
Ob sich Ambiguitätstoleranz trainieren läßt, weiß ich nicht. Stereotypen lassen sich, wenn auch mitunter schwer, aufspüren und hinterfragen.
Dass es durch eigenschaften definierbare "Rassen" gäbe, sehe ich auch nicht so, aber das kam durch Jennifer, nicht im Eingangsposting in den Thread.
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9

Mittwoch, 9. Mai 2012, 23:25

Die Beispiele von Dir, Stachelturm, sind Stereotypen. Und Stereotype sind nicht dasselbe wie Rassismus, auch wenn sie ihn begünstigen.


aha und deswegen sind solche äußerungen nicht so schlimm? Weil sie sind ja NUR Stereotypisch?

du liebes bisschen..... hier im Forum sind soviele Heiler, gläubige, gute, nette, mit Respekt erfüllte, rücksichtsvolle, Menschen, die einen Arsch voll Geister/Götter/Spirits in- und um sich herum tragen, und sind dann nicht einmal fähig, einen Menschen andeutungsweise Respekt- und Höfflichkeit- und Achtung entgegen zu bringen.

egal auf was ich den Menschen herunter reduziere, Hautfarbe, Land (meinetwegen auch Rasse), Sprache, Aussehen, Namen, Handlung, Kultur, Schulbildung, Glaube nehme ich ihm das recht - Mensch - zu sein. Es muß dem dann kein Respekt/Achtung/Höfflichkeit engegen gebracht werden. Denn er ist ja kein Mensch, sondern ein Fremder, Schwarzer, Afrikaner, Studierter, Jude.

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Jungfrau

10

Donnerstag, 10. Mai 2012, 06:10

Welche genetischen regionalen Eigenschaften bestimmen über die Essgewohnheiten, Kultur, Gewohnheiten und Denkweisen? Was hätte das mit den Genen zu tun?
Die Genetik für unterschiedliches Verhalten heranzuziehen ist ziemlich abstrus.


Nur mal so nebenbei - es gibt duchaus regionale genetisch bedingte Essgewohnheiten - was ja auch auf den Rest Einfluss hat.....
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11

Donnerstag, 10. Mai 2012, 09:02



hmmm im ersten fall hat es mit einem mutiertes Gen zu tun

und im zweiten fall hat es auch was mit einem mutiertem Gen zu tun. und ist somit keine Menschen"Rasse" das steht bereits hier im Forum.... es wurde gequotet und hier in den Thread gesetzt!

http://www.wissen.de/lexikon/menschenrassen

Zitat

Welche genetischen regionalen Eigenschaften bestimmen über die Essgewohnheiten, Kultur, Gewohnheiten und Denkweisen? Was hätte das mit den Genen zu tun?
Die Genetik für unterschiedliches Verhalten heranzuziehen ist ziemlich abstrus.


entschuldigt bitte, von was reden wir eigendlich? wo fängt den Diskriminierung oder Rassismus an? Einfache Beispiele werden als Stereotypische äußerungen abgetan... (bedingt vielleicht Rassismus ist aber kein Rassismus) Essgewohnheiten, mutierte Gene werden "Rasse"bedingt als Menschenschlag angesehen. oder es wird die überlegung angestellt ob Rassismus was schlechtes ist.

So gesehen frage ich mich doch, ob Rassismus an sich was Schlechtes ist?


fängt den nicht schon bei solchen überlegungen Rassismus oder Diskriminierung an?

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Xella

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Wassermann

12

Donnerstag, 10. Mai 2012, 13:40

Ich hatte heute Vormittag eine lustige "Anekdote" auf dem Standesamt .

Dort legt mir die Standesbeamtin feierlich ein schönes rotes Kochbuch in die Hand und sagte = das ist für Sie !

Ich lachte laut los und sagte -mein Zukünftiger wird ( hoffentlich ) auch Zukunft ein 1/2 Hausmann bleiben .
:D er bekam trotzdem keins :haare:.


T-ja, wo fängt denn da die Diskriminierung an :pfeif:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Xella« (10. Mai 2012, 13:44)


Lucia

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Steinbock

13

Donnerstag, 10. Mai 2012, 14:09

Nun, da ist halt deine Standesbeamtin noch hübsch im Rollendenken gefangen, Xella.

Wen es interessiert... Wie Mädchen gemacht werden - Lesestoff für einige Stunden, dann wird einem vll. so manches klarer, wobei es jetzt nicht DIE wissenschaftlich-soziologische Erklärung ist, wie Rollenbilder und Rollenverhalten anerzogen werden. Einblick gibt es auf alle Fälle.

Und ich geh jetzt davon aus, dass du nicht meintest, dass dein Holder diskrminiert sei, weil er kein Buch bekommen hat. :D

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Adlerin

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Schütze

14

Donnerstag, 10. Mai 2012, 19:07

Zitat von »Adlerin«

Die Beispiele von Dir, Stachelturm, sind Stereotypen. Und Stereotype sind nicht dasselbe wie Rassismus, auch wenn sie ihn begünstigen.
aha und deswegen sind solche äußerungen nicht so schlimm? Weil sie sind ja NUR Stereotypisch?


Das "nur" hast Du geschrieben. Ich habe es weder geschrieben, noch gedacht, noch gemeint.
Wenn allerdings so ganz genau auf Sprache geachtet werden soll (hatten wir gerade im anderen Thread), dann bitte auch hier. Und sorry, ich habe meine Abschlußarbeit über Kommunikation statusungleicher Gruppen geschrieben, ich hab mich mit so Sachen wie Ambiguitätstoleranz, Steotypen, Intergruppenangst, etc. eineinhalb Jahre intensiv befasst. Das ist für mich ungefähr so wie für andere die neutrale Benennung des Schöpferwesens. ;) Wenn schon exakt, denn schon.

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Von wem erlebst Du das so?

egal auf was ich den Menschen herunter reduziere, Hautfarbe, Land (meinetwegen auch Rasse), Sprache, Aussehen, Namen, Handlung, Kultur, Schulbildung, Glaube nehme ich ihm das recht - Mensch - zu sein. Es muß dem dann kein Respekt/Achtung/Höfflichkeit engegen gebracht werden. Denn er ist ja kein Mensch, sondern ein Fremder, Schwarzer, Afrikaner, Studierter, Jude.



Wo steht, dass ich dafür plädiere? In meinem Beitrag nicht. Das war ein Sachbeitrag zu einer Unterscheidung von Begriffen, der lediglich feststellt, dass a) Rassismus und Stereotype nicht dasselbe sind und b) die meisten Menschen, die ich kenne, ein oder mehrere Stereotype haben und c) dass einem die Bewusstwerdung dieser Stereotype hilft, eben nicht menschen- oder lebensverachtend zu agieren.
Gruß
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Jungfrau

15

Donnerstag, 10. Mai 2012, 19:43

Guten Abend,

T-ja, wo fängt denn da die Diskriminierung an

:D und wer ist der Diskriminierte? Du oder Er? Oder ihr beide? oder keiner? :D
Liebe Grüße Jens-Uwe
„Leben kann man nur vorwärts, das Leben verstehen, nur rückwärts.“

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Wassermann

16

Donnerstag, 10. Mai 2012, 20:04

:liebe: Na, ja das war mehr nen Witz -aber heiraten werden wir trotzdem :)

Ich denke , fast jeder kann sagen wann Rassismus anfängt !

Diskriminierung - dagegen = ist einfach zu schwammig ..........

.......... für " Täter " ist manches mal unmerklich - denn die AUER Gefühle hat im Grunde " das Opfer "

Rassismus und Diskriminierung finde ich scheiße !
-auch ich als Deutsche hatte schon Schwierigkeiten im Aus und Inland -
Knackpunkt waren schon mal meine ethnische Herkunft, Religion , Geschlecht , Wohnort , Geld , Hautfarbe, Kleidung und :ohmann: sogar Haarfarbe`n

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Xella« (10. Mai 2012, 20:23)


justy

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Jungfrau

17

Donnerstag, 10. Mai 2012, 20:20

Na, ja das war mehr nen Witz

;) weiß ich,ist, finde ich, trotzdem ein gutes Beispiel.
Ich habe es damals selbst erlebt, wie die eigentlich zur Vermeidung der Ungleichbehandlung gedachte Förderung für Alleinerziehende nur für Frauen galt - für mich mich als Mann nicht. :ohmann: Diskriminierung mal von der anderen Seite..... :D
Liebe Grüße Jens-Uwe
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Wassermann

18

Donnerstag, 10. Mai 2012, 20:30

:haare: """" zur Vermeidung der Ungleichbehandlung gedachte Förderung für Alleinerziehende = nur für Frauen ???? ...... ist schon heftig... :ohmann: :ohmann: :ohmann: .

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Xella« (10. Mai 2012, 20:37)


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Jindrich

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19

Dienstag, 22. Mai 2012, 12:58

Wenn ich zionistische Verbrecher nicht mag, bin ich ein Rassist?

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Wassermann

20

Dienstag, 22. Mai 2012, 21:34

Eigenartige Frage ??????????

Wenn`s denn (für dich) in Richtung Rassismus gehen sollte
....
Hier ist eine Buchempfehlung (vielleicht findest du darin eine Antwort auf deine Frage -oder auch nicht )
http://www.amazon.de/Geschichte-Zionismu…r/dp/3406479847

- wenn du allerdings " nationale Verbrechen " nicht magst - kann ich das gut nachvollziehen............

Bezugnehmend auf Rassismus und Diskriminierung - kannst du dir diese (deine) Frage nur für dich allein beantworten.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Xella« (22. Mai 2012, 21:37)


                                            

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