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Donnerstag, 21. Juni 2012, 21:18

Schwingungsanstieg - Nebenwirkungen?

Guten Abend,

vor ca. einem Jahr begann ich mich mit Spiritualität zu
beschäftigen.

Kurz zusammengefast kam ich im aktiven Kontakt durch meinen
Beruf als Fitnesstrainer zu diversen Erkenntnissen über die Sprache zum Gesetz der
Polarität. Auf die Sprache bezogen, also ganzheitlich sprechen (vollwertig im Sinne von nützlichen Empfehlungen sowie zu vermeidende Dinge gemäß einer Symbolik) schien eine starke Wirkung zu haben (Dazu muss ich sagen, dass ich Zeiten im Leben hatte, die mir viel Schmerz bereiteten, als einer langen Phase in der Jugend als Aussenseiter - ich mir quasi alles mit Selbstbewusstsein, selbstbewusst auftreten usw. selber komplett beibringen musste) Diese Erkenntnis begeisterte mich so sehr, dass ich dieses Thema
intensivierte, die spirituellen Gesetze, Chakren, Das Ego usw… seitdem hat sich durch Literatur wie z.B. die Bücher von Dawid Hawkins, Sogyal Rinpoche, Diana Cooper...
viel getan.

Durch das aktive Anwenden spiritueller Gesetze und Techniken
erfuhr ich einen wahren Wandel in meiner Wahrnehmung und arbeitete Situationen meiner Vergangenheit erfolgreich auf, sah die Geschehnisse aus einer sinnvollen Perspektive und war dankbar dafür. Verschiedenste Verhaltensangewohnheiten
und negative Verhaltensweisen konnte ich mithilfe der spirituellen Aspekte wie
Mitgefühl, Analyse, Verständnis (mir gegenüber und meinen Erfahrungen) und auch
der Anwendung von Achtsamkeit, Absicht, Wille und spiritueller Praxis transformieren. Plötzlich verspürte ich nicht mehr die Lust, Fleisch zu essen, es schmeckte mir nicht mehr. Genau so wie der Alkohol, da ich am Wochenende gerne und viel feierte... Auch das legte sich, da dieses neue "Sein" alles bisher konsumier -oder genussmäßig erlebbare übertraf, sodass ich diesen Zustand aufrecht erhalten wollte.

Viel Potential entfaltete sich, viel Energie begann ich zu
spüren. All diese Veränderungen und Erkenntnisse schrieb ich auf.

Doch aktuell tun sich einige Hindernisse auf, einige
Symtome, die mich beunruhigen. Wenn ich an die geistige Welt denke, denke ich
an Angst und „verfolgt werden“, ich versuche, mich zu schützen, zu reinigen,
viel mit Kristallen und Räucherstäbchen zu arbeiten.

Doch oft spüre ich mein
Unterbewusstsein, meine Schutzmechanismen vor dem unbekannten, vor dem nicht-greifbaren.

Daher bin ich nie über die „praktische Spiritualität“ also
alles was ich auf mich und meiner Umfeld anwenden kann in Form von Gedanken,
Sprache, Ausdruck, Absicht, Handlung... hinausgegangen. Speziell der Kontakt zur
geistigen Welt und zu geistigen Wesen. In dieser Hinsicht bin ich sehr unsicher,
da ich mich allein mit all den Themen beschäftige.


Es gab Momente, da spürte ich eine reine Anwesenheit. Ich
entspannte mich und fühlte, wie meine Hand geführt wurde. Ich nahm einen Stift
und einen Zettel und lies meine Hand schreiben. Ich wusste nicht, was meine Hand
führte, die Botschaft war klar und rein. Doch ich zweifelte. Lesen tat ich über
niedere Wesen, die uns in guten Absichten manipulieren könnten. Ich stellte die
Praxis ein, da sie mir zu sehr Angst machte, denn es waren nicht nur gute Botschaften und Anwesenheiten dabei (wobei ich mir nicht sicher bin, ob das durch meine Ängste entstand oder durch einen tatsächlichen negativen Einfluss)

Aktuell meditiere ich viel, lebe einfach und trainiere meine
Chakren durch Atmung, durch Edelsteine (wie im Buch "Das Chakra-Handbuch von Shalila Sharamon" aufgeführt). Ich fühle mich sehr stabil doch es
treten öfters Symtome auf, die ich jetzt auch hier las.

Ab und an ein piepen im Ohr, stets im linken. Wenn ich bei
der Meditation und Chakra-Atmung beim dritten Auge angekommen bin, fühle ich
immer mehr mein linkes Ohr, wie als würde es weit hinaus reichen, statt mein
drittes Auge. Auch scheine ich sehr
sensibel über den Tastsinn zu sein. Ich versuchte ab und an Lichtwesen sehen zu
wollen, hören zu wollen, während ich meditierte bzw. lasse es einfach zu. Doch statt zu sehen oder zu hören fühlte ich
Berührungen, wurde durchströmt durch Licht, es fühlte sich unglaublich an.

Doch meine eigentliche Angst: Wann weiß ich, dass es ein
Lichtwesen ist? Wann weiß ich, dass es ein niederes Wesen ist?

Es gab auch Momente, da fühlte ich Kälte, einen kalten
Luftzug, obwohl kein Fenster offen war. Dann betete ich zu Erzengel Michael um
Schutz, betete zu Jesus, sein Licht möge diese Seele ins Licht führen (wie im Buch von Diana Cooper "2012 das goldene Zeitalter" beschrieben) - wenn es überhaupt eine Seele war, die sich an mich anhaftete, oder waren es wieder nur meine Ängste?

Meine aktuelle Frage: Wie kann ich sinnvoll mit diesen
Symtomen arbeiten? Welches Wesen will mir etwas mitteilen und wie kann ich
durch das „schreiben lassen“ auch klare Botschften bekommen? Manchmal bekam ich
durch das schreiben bizarre Dinge… die machten mir Angst.

Darüber hinaus habe ich Angst, dass mein Verstand sich auf
eine Wahrnehmung einfährt, die auf unbewusste Ängste beruht, sodass ich Dinge
negativ wahrnehme und "verrückt" werde. Oft erwische ich mich in einem gereizten und nervösem Zustand, wie auf "Strom", sodass ich einige Minuten brauche, um mich zu beruhigen. Besonders intensiv war dieses Gefühl beim ersten "Schreiben lassen" Ich schrieb nur ein Satz "Gibt es ein Leben nach dem Tod?" und lies meine Hand entspannt. Ich spürte eine Anwesenheit, sah einen bläulich-gelben Schimmer auf meiner Haut -nur kurz- und meine Hand schrieb ein sauberes "Ja" sofort raste mein Herz, ich bekam Panik und es dauerte sehr lange mit Einbezug von ein paar Gläsern Wein, dass ich mich weitestgehend beruhigen konnte -obowhl ich ja eigentlich keinen Gefallen mehr an Alkohol habe, sah ich es als eine Weise, meine Nerven zu beruhigen. Doch zugleich spürte ich die Interpretation, dass ich entscheide, ob mein Unterbewusstsein entscheidet oder mein Vertrauen...

Wer könnte mir helfen, an welchen „Fachbereich“ sollte ich
mich wenden?
Die gute Seite ist: Wenn ich z.B. in der Bahn fahre, wenn ich bete und mich auf diese Schwingung konzentriere, dann entsteht ein unglaubliches Gefühl, als würde ich im Licht baden, den Tränen nah. In diesem Gefühl weite ich es aus, sodass der Wagon davon durchflutet wird, dass ich allen Menschen in meiner Umgebung Frieden und Liebe wünsche, und dass ich dann tatsächlich Blicke bekomme, als würden die Menschen in meiner Nähe es tatsächlich spüren.

Ich bin so froh, hier ähnliche "Symtome" zu lesen, da ich diesen Weg der Spiritualität weitestgehend alleine gehe. Mein Umfeld und meine Mitmenschen, sie wissen von diesen Erfahrungen nichts, da sie leider keine ähnlichen interessen haben, es jeodch natürlich liebe Menschen sind...
Gerne möchte ich mit dem Wesen, sollte es eines sein, dass mir diese "Tinitusstöße" verpasst kommunizieren. Denn egal wie viele Stäbchen ich in meinem Zimmer verräuscher, wie viele Bergkristalle und andere diverse Edelsteine -frisch aufgeladen - ich aufstelle, dieses Piepen bleibt, jedoch nicht permanent. Nur gelegentlich. Kann ich das als ein gutes Zeichen deuten? Gibt es empfehlenswerte Literatur zu diesen Themen?

Vielen Dank schonmal für das lesen meines Problems. Das bedeutet mir sehr viel.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chupa« (21. Juni 2012, 21:22)


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Steinbock

2

Donnerstag, 21. Juni 2012, 22:21

Hallo Chupa,
wenn ich energetisch arbeite, ist mir eine gute Erdung
sehr wichtig. Ich erde mich täglich, es gehört für mich
sozusagen zur "Morgentoilette".

Sollte mir eine Anwendung Angst machen, dann hat sich
das für mich erledigt. Meine Devise, alles hat seine Zeit,
also, wenn die Zeit reif ist (und ich auch), dann begegnet
mir das, was für mich bestimmt ist.
Eine gute "Grundausbildung" ist natürlich von Vorteil, egal,
welche Richtung man wählt ... bei mir kam eins zum anderen
... Jin Shin Jyutsu, dann Heilerkurse, Quantenheilung etc.
Mach dir keinen Streß!

:winke: ate
~~~> "pure awareness" <~~~

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Stier

3

Freitag, 22. Juni 2012, 09:42

Hallo Chupa,

danke für deine ausführliche Beschreibung und deine offenen Worte, ich habe einiges von mir wiedererkannt...

Auf die Frage nach Reiki und anderen Energietechniken hat mir eine wunderbare Schamanin mal gesagt, dass wir alles in uns haben und eigentlich keine Kurse oder Einstimmungen brauchen.
Für den modernen Menschen ist es aber meiner Meinung nach oft richtig und wichtig auch einen Lehrer im Außen zu haben, da unser Gefühl unsere innere Führung nicht mehr (oder noch nicht) so wach ist, wie sie sein könnte.

Das hast du ja auch am eigenen Leib entdeckt. "Nur" durch Bücher hast du schon viel von deinem Potenzial entdeckt und geweckt. Klar sind soche Erfahrungen fremd und verunsichern.
Allerdings hast du wie jeder Mensch ein inneres Leitsystem, das dir zeigen kann, ob das, was dich kontaktiert, gut oder nicht gut für dich ist.
Du kannst entscheiden, ob du dein Potenzial alleine oder (teilweise) mit einem Lehrer zusammen entwickeln möchtest.

Vielleicht verstehe ich dich falsch, aber ich habe das Gefühl, dass du sehr verstandesgemäß und analytisch an das Spirituelle heran gehst. Vertraue auf das Gefühl, das in dir entsteht, wenn du etwas begegnest, von dem du noch nichts weißt.
Versuche zwischen der Angst vor einer möglicherweise negativen Energie oder Wesenheit und der wirklichen emotionalen Resonanz, die sie in die auslöst zu unterscheiden - ist nicht immer einfach, aber durchaus möglich :freunde:


Ich habe auch hin und wieder ein tinnituöses Piepen im Ohr, das bei mir in Stresssituationen auftritt - übrigens auch links.
Ich habe dann immer das Gefühl, dass mir mein Leitsystem dann zeigt, dass ich mich von dieser Situation distanzieren sollte (emotional oder vollkommen).


Ich wünsche dir viele gute Gedanken und Gefühle

Ladameblanche

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Ruby

4

Freitag, 22. Juni 2012, 11:44

Hi Chupa, :zwinker:

ich würde gern was zur Kommunikation mit geistigen Wesen beisteuern. Ich muss nur vorweg sagen, ich hab etwas Schwierigkeiten mit auf Deine Terminologie einzulassen, weil ich weder Christin bin noch mich mit den Büchern befasst habe, die Du angibst so kann ich mich auch nicht mit diesem Vokabular ausdrücken. Ich hoffe aber dennoch, dass das was ich sagen will, ankommt.

Ein sehr weiser Mensch hat mir mal den Ausdruck "geistiges verstoffwechseln" an die Hand gegeben und ich denke Dir als Ernährungsberater brauche ich nicht lange erklären, was ich damit meine. Wenn Du tatsächlich beginnst eine Sphäre anzuzapfen, wo sowas wie Kommunikation auf einer Ebene stattfindet, die sich von der bis dato gewohnten gravierend unterscheidet und Du sogar beginnst Input zu bekommen, dann ist es, so denke ich, sehr sinnvoll, wenn Du Deinem geistigen Organismus eine angemessene Zeit gibst sich mit dieser Art von Interaktion zu aklimatisieren. Ich denke es würde ebenso wenig Sinn machen, wenn Du Dich gänzlich davor zurückziehst, wie auch sich Hals über Kopf hineinzustürzen.

Das ist vielleicht ein bisschen wie ein untrainierter Muskel. Kennst Du das, wenn Du Monate lange Deinen Fuss eingegipst hattest und dann plötzlich kommt der Gips runter und Du hast ein bisschen Angst, dass Du Dich wieder verletzten könntest beim Gehen? So würde ich auch die Angst betrachten, die Dich befällt. Angst ist nicht zwangsläufig ein Gefühl, dass behoben werden muss, es ist letztlich eine biologisch sinnvolle Reaktion Deines physischen und psychischen Organismus, die Dich zu vermehrter Achtsamkeit anhalten soll.

Vielleicht kannst Du für Dich eine Struktur finden mittels derer Du Dich koordiniert auf diese Sphäre einlassen kannst, so in etwa wie wenn man nach dem Gipstragen erstmal mit gezieltem Training die Muskulatur wieder aufbaut. Dann könntest Du mit einem relativ sicheren Gefühl geistiges Neuland begehen.

LG,
Sati

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sati« (22. Juni 2012, 11:45)


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schwertfee

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Widder

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Freitag, 22. Juni 2012, 16:37

Die Ebenen der unsichtbaren Welt nach Aivanhov

Hallo lieber Chupa und auch gleich ein herzliches Willkommen bei uns,

gerne nehme ich mir die Zeit, um auf dein posting zu antworten.

Es gibt von Omraam Mikhael Aivanhov ein ganz wunderbares Buch, welches sehr detailliert auf genau die Fragen eingeht, welche sich dir gerade stellen.
Das Buch hat den Titel "Einblick in die unsichtbare Welt" http://www.amazon.de/Einblick-unsichtbar…40375799&sr=8-1 Dies empfehle ich dir zu lesen, wenn du magst...
Der Autor bschreibt darin, warum es oftmals zu "Problemen" und nicht erwünschten Wirkungen kommen kann, wenn wir Energiearbeit leisten und geht speziell auf die Arbeit mit dem
Ajna-Chakra bzw. dem Thema der Hellsichtigkeit ein.

Nun muss man wissen, dass es unzählige Wesen in den unterschiedlichsten Energieformen gibt, die mitten unter uns weilen und genau so real sind wie wir.
Sie sind die Bewohner der Anderswelt. Jede Nacht reisen wir übrigens in unseren Träumen dorthin.
Nicht alle Wesen, die darin leben sind uns jedoch freundlich gesinnt, genauso wie es hier in unserer Welt freundliche und weniger freundliche Menschen gibt.
Außerdem muss man unbedingt wissen, dass die Wesen welche auf anderen Energieebenen als der unseren leben, erstmal um Erlaubnis gefragt werden wollen, ob wir uns darin aufhalten dürfen. Haben wir dies nicht getan, wirst du dies sehr bald bemerken. Das ist zunächst einmal der wichtigste Punkt: Um Erlaubnis fragen. Die Antwort kommt meistens sehr schnell...Nimmt man bei einem Nein keine Rücksicht, wird man auch das sehr schnell merken...

Der zweite Punkt ist, dass es unerlässlich ist, sich ein genaues Wissen darüber anzueignen, wie die Welten aufgebaut sind.
Aivanhov bezieht sich dabei auf den kabbalistischen Lebensbaum. Unsere Realität hier ist Malkuth (die erste Sephira im Lebensaum). Sie stellt die physische, materielle Ebene auf unserer Erde dar, in der wir Menschen uns gewöhnlich aufhalten.
Genau über Malkuth liegt Jesod. Das ist der Bereich des Mondes, unserer Träume, Wünsche und Sehnsüchte, sowie den versciedenen Wesen der Anderswelt. Diese Ebene ist viel subtiler als Malkuth und meist eher in einem diffusen Licht zu sehen und mit Nebel verhangen. Und genau das ist der springende Punkt. Viele Menschen, die nicht die entsprechende Ausbildung bzw. Einweihung haben oder in ihren Fähigkeiten evtl. erst am Beginn stehen oder sich vielleicht auch in ihren hellseherischen Fähigkeiten überschätzen und damit nur ihre eigenen Ego-Fragen erklärt haben wollen, bleiben auf dieser Ebene von Jesod hängen. Denn es fehlt oftmals die Klarheit in den Gedanken über das was man tut (deshalb ist Tischerlrücken usw... auch nicht ganz ungefährlich...)
Jesod ist aber auch das Reich all der Geister und von mir aus auch Dämonen, sprich alles was uns Angst machen kann. Die Seele versteht nur die Sprache der Bilder und so teilen sich die Energieformen, die Jesod bewohnen eben durch Bilder, Farben oder auch Erscheinungen mit, die eben dann manchmal auch Angst machen können, wenn wir nicht wissen, was uns da gerade "anspringt".
Hast du zudem nicht um Erlaubnis gefragt, erscheint dir ziemlich sicher auch schon sehr bald der sogenannte "Hüter der Schwelle", der dann sichtlich verärgert sein kann, wenn er dir vorher nicht die Tür aufgehalten und dich eingeladen hat...oder du einfach mal nur aus Neugier hier herumschauen willst....


Da jedoch alles in dieser Welt letztendlich nur Manifstationen unserer Gedanken sind, musst du wissen, dass all das, was dir dann in diesen Momenten Angst macht, in Wahreit nur ein Spiegel all deiner eigenen Ängste und Gedanken ist, die zu Bildern geworden sind,sich manifestiert haben (als real fühlbare und tatsächlich vorhandene Energie) sprich du ziehst genau das an, was du am meisten fürchtest. Doch es befinden sich nicht nur deine manifestierten Gedankenwesen auf dieser Ebene, sondern ebenso die vielen, vielen anderen zu Bildern und echten Wesen gewordenen Gedanken all der anderen Seelen...die da sind und diese Ebene mit ihren Enerigen gefüttert haben.

Dies musst du unbedingt wissen, damit du auf die Ebene gleangen kannst, wo die Hauptarbeit der eigentlichen Energiearbeit beginnt. Das ist im kabbalistischen Sephiroth-Baum die höhere Ebene von Tipheret. Das ist die Welt des Lichtes, weit jenseits von Jesod wo die wirkliche spirituelle Arbeit beginnt. Du musst also Jesod, die Welt der Nebel verlassen und überwinden, um zu Tipheret zu gelangen und dies schaffst du nur mit der Haltung eines klaren und reinen Herzens, indem du das strahlende Licht deines Geistes in dir zum Leuchten bringst.
Der Geist hat die Fähigkeit in jede Ebene und sei sie noch so weit entfernt zu reisen. Dazu ist die volkommene Ausschaltung egozentrierter Gedanken absolute Voraussetzung, sowie der aufrichtige Wunsch zum Wohle und in Überseinstimmung für das Ganze zu handeln. Hilfreich sind hierzu eine meditative und kontemplative Haltung.
Hier beginnt die höhere Welt zu der wir jederzeit Kontakt haben dürfen, wenn eine ehrliche Absicht dahinter steht, die Welt der Engel, Erzengel und verschiedenen Gottheiten, sowie die Ebene der Heiligen und Aufgestiegenen Meister, die gerne mit uns arbeiten, wenn wir sie darum bitten. Auf dieser Ebene gibt es keine Angst und keinen Zweifel....
sondern einzig nur Klarheit und tiefe innere Gewissheit, so man sich denn führen lässt...

Aivanhov beruft sich in seinem Buch auf die Christusenergie. Dies ist jedoch nur eine Definitionsfrage. Genausogut könntest du diese Energie Vairocana dem Sonnenbuddha zuordnen und Sati kennt dafür sicher wiederum einen anderen Namen, für diese Art von Energie, die sich dir über deine höheren Chakren, dein Höheres Selbst mitteilen kann und sich über dein Kronenchakra in die einzelnen Chakren verteilt um dort wirkend tätig zu werden und unter anderem von den Energien der Erde über dein Wurzelchakra genährt werdendurch die aufsteigende Kundalini-Kraft. Deshalb ist auch eine gute Erdung so wichtig, wie ate es beschreibt, dmait die Verbindung zwischen oben und unten gelingt um in der Mitte ruhen zu können und man nicht irgendwann "abhebt".


Doch das allein ist es nicht. Das wichtigste ist, dass du weißt, dass es in Wahrheit nichts gibt, was dich angreifen kann...Stehst du innerhalb dieser Kraft, bist du im Schutz und du agierst. Sobald du Angst hast, bist du im Zweifel und Zweifel zieht negative Gedankenmuster und Wesen an. Das ist da ganze Geheimnis. Handle aus Liebe und in Achtung und Respekt vor allem was ist, dann bist du geschützt und wirst zum eigentlichen Magier deiner Handlungen, wo Transformation möglich wird, so wie in der Karte des 1. großen Arkanaums im Tarot.

Hast du dennoch das Gefühl "Schutz" zu benötigen gibt es ja derer viele Möglichkeiten...Hier im Forum gibt es einen eigenen Thread zum Thema "Energetischer Schutz" sowie auch einen zum Thema: "geeignete Literatur zur Entwicklung der Hellsichtigkeit". Ich habe für mich hierzu den Reiki-Weg nah Mikao Usui Sensei gewählt....
Früher zog ich auch sehr viele Wesenheiten an, nicht alle waren angenehm. Dank Reiki kann ich besser damit umgehen und in die Energiearbeit integrieren und dein Unterscheidungsvermögen wird auch gestärkt.

Ich hoffe, ich konnte dir mit meinen Gedankengängen zu diesem Thema vielleicht ein paar Anregungen geben...

Alles Liebe und Gute für dich
schwertfee :heilig:

P.S.: Vielleicht fragst du einfach mal in der Geistigen Welt nach dem Grund dieser Geräusche im Ohr und was dir damit mitgeteilt werden soll oder vielleicht ist es ja auch etwas, was du eben gerade nicht hören sollst?
"Man sagt, die Liebe öffnet eine Tür
von einem Herzen zum anderen.
Doch, wo keine Mauer ist,
wo soll dann eine Tür sein?"

(Rumi)

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Outbreak

unregistriert

6

Freitag, 22. Juni 2012, 20:17

Hallo....

also ich hab da mal eine Frage, so blauäugig wie ich bin. Wie kannst du Jesus im Zusammenhang mit solche Praktiken erwähnen? Wie kommst du darauf das Jesus solche praktiken unterstützen noch dazu gut heißen würde? Ich meine diese Frage ernst und nicht wie man mir vielleicht unterstellen könnte ketzerisch!!!

Ich habe gelernt das der Jesus, der von vielen Esoterikern :haare: erwähnt wird oder gar geschannelt wird, nicht der wahre Jesus Christus der Bibel ist. Wenn du ein Glas mit Hering hast und entfernst das Etikett und schreibst dann dadrauf "Schokoladencreme", dann ändert sich daduch nichts am Inhalt, es sind immer noch Hering drin. Der Glaube an solch einen Fantasie Jesus wird niemandem etwas bringen - im Gegenteil es würde sogar ganz schlimme Folgen haben. Jesus Christus, der aus der Bibel, würde mit Sicherheit nicht Dinge wie Selbsterlösung oder Reinkarnation predigen, da nur er der einzige Weg zur Erlösung ist, und Reinkarnation durch die Bibel als Traummärchen dargestellt wird.

Der Apostel Paulus im neuen Testament sehr sehr deutlich, für die Bibel ganz ungewöhnlich deutlich, dass Menschen verflucht werden, die den anderen Menschen einen anderen Jesus, ein anderes Evangelium predigt. Denn wer das tut, belügt ja die anderen menschen und führt sie auf den Weg in das Verderben.

So das ist das was ich dazu gelernt habe. Wenn ich jetzt sehe das Mediation solche Sachen anstelle und auch selber merke, wenn ich meditiere, so wie das hier erklärt bekommen habe, das es mir dann genauso schlecht geht dann weiß ich nun wirklich nicht was das zu bedeuten hat.

Gibts dafür auch Erklärungen??

7

Freitag, 22. Juni 2012, 20:43

Ehrlich gesagt fänd ich's besser, Du machst dazu nen eigenen Thread auf, Outbreak... Das Thema ist ja nicht uninteressant, aber gehört meiner Meinung nach nicht wirklich in Chupas Thread.

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8

Samstag, 23. Juni 2012, 00:03

hallo Chupa,

danke für deine Offenheit und deine Worte,
und auch Herzlich Willkommen im Forum.

Ich entspannte mich und fühlte, wie meine Hand geführt wurde. Ich nahm einen Stift und einen Zettel und lies meine Hand schreiben. Ich wusste nicht, was meine Hand führte, die Botschaft war klar und rein. Doch ich zweifelte. Lesen tat ich über niedere Wesen, die uns in guten Absichten manipulieren könnten.

aus eigener Erfahrung kann ich dir dazu antworten. ich öffnete meinen Mund und es sprach durch mich, und ich wusste auch nicht, wer oder was da durch mich sprach. ich dachte "es kommt ja von oben (oder drüben) und ist deshalb schon in Ordnung". damit lag ich (in meinem Fall) falsch, da waren Wesenheiten, die sich an meine inneren dunklen (verleugneten, abgelehnten) Aspekte an mir anlagerten, diese nährten, für mich destruktiv waren. zum Glück bekam ich Hilfe, und auch Fragen, die ich dir weiter geben will.

Zitat

was fühlst du für Menschen?
was fühlst du für Gott?

es geht darum, was diese Wesen fühlen, die da Kontakt durch mich woll(t)en. eben nicht was sie dachten oder sagten. Gedanken können leicht blenden oder täuschen, Gefühle weit weniger. wenn ich mit beiden übermittelten Gefühlen konform gehe, einverstanden bin, mich wohl mit fühle, sie in mein eigenes inneres Wertesystem passen, dann lasse ich auch die Wesenheit durch - und wenn ich auch nur Zweifel habe oder mich diese Gefühle sonstwie unwohl berühren, blocke ich den Kontakt ab.

und - auch wenn ich durchlasse, was da kommt, kann ich noch immer die Botschaft oder was auch immer nochmals reflektieren. auch mit dem, was da durchkommt, bin ich dem nicht ausgeliefert, kann noch immer zustimmen oder ablehnen. was ich gehört, gelesen, gelernt und erfahren habe: die geistige Welt, "echte" Lehrer, lassen mir immer meine freie Wahl, ich kann annehmen oder ablehnen, was da durch mich kommt. wann immer da etwas kommt, was Druck aufbaut "du solltest, du musst, wenn du nicht - dann …" ist es etwas, was Macht will, Macht über - und das ist (oder find ich) nicht gut - solches lehne (ich) ab.

inzwischen habe ich ein deutliches Gespür dafür, wer da durchkommen will. und auch wenn wer oder was durch will und ich Zweifel habe. ich merke es inzwischen vorher, bevor ich spreche. und dann überprüfe ich. und verweiger manchmal den Kontakt. aber solche unguten Kontakte sind inzwischen selten geworden, und wenn sie mal wieder kommen, immer wieder eine Erinnerung für mich, wach zu bleiben.

ich habe mir auch meine eigenen dunklen, destruktiven, schwierigen Seiten angesehen, mich (teils) mit ihnen angefreundet, sie als Teil in mir angenommen und von daher finden destruktive Wesen weniger bis kaum Bereiche in mir, wo sie andocken können.

ich hoffe, dir mit meinem eigenen Erleben etwas weiter helfen zu können.
Gruß von Markus

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schwertfee, c light, Deda, Adlerin

9

Samstag, 23. Juni 2012, 23:06

Vielen Dank für eure Antworten. Sie spendeten mir Trost und auch Zuversicht. Und besonders die Gewissheit, dass diese Erfahrungen wichtig und gut sind/waren :)

Da ihr so frei wart und mir mit euren Beiträgen und Erfahrungen weiter zu helfen, möchte ich mir die Zeit nehmen, ein kurzes Statement zu den Antworten zu geben.

@ate:

Der Rat war gut. Ich denke, in dem Bereich "Erdung" lässt sich bei mir noch einiges machen. Gibt es speziell ernährungstechnische Lebensmittel, die eine gute Erdung zulassen bzw. auch sinnvolle Praktiken?



@ ladameblanche:

Ich denke, es wäre an der Zeit, mir einen Lehrer zu suchen. Die Fülle an eigenen Erfahrungen ist gut, jedoch fehlt mir die Festigkeit in Bezug auf Sinnhaftigkeit, wie ich mit welchen Erfahrungen umzugehen habe. Gibt es eine gute Quelle bezüglich eines Weges, einen guten Lehrer zu finden? Deine Aussage mit verstandesgemäß und analytisch hat voll ins Schwarze getroffen :) Meist notiere ich mir die Erfahrungen, analysiere wie etwas zu stande kommt, was daraus entsteht und wie ich die Ergenisse bzw. Ziele verbessern / erweitern kann und baue dann diverse Haltungen in meinen Alltag ein. Der Tip mit dem Unterschied zwischen Resonanz und Wesenheit fand ich sehr gut! Darauf werde ich demnächst achten.



@ Sati

Toll, dass du mit deiner Aussage einen guten Bezug zu meiner momentanen Tätigkeit herstellst, das macht mein Verständnis darüber wesentlich einfacher :) Zu der koordinierbaren Struktur: Gibt es eine Empfehlung bezüglich dessen? Momentan fühle ich nur oft einen Stresszustand -mir fehlt bei der Praxis das nötige Vertrauen sowohl in mir selbst als auch in die neuen Erfahrungen und interpretiere daher sehr schnell in den gewohnten Mustern gegenüber unbekanntem.



@ Schwertfee

Danke für die umfangreiche Antwort. Der Buchempfehlung werde ich sofort nachgehen. EIn Absatz hat es mir besonders angetan:



Dies musst du unbedingt wissen, damit du auf die Ebene gleangen kannst, wo die Hauptarbeit der eigentlichen Energiearbeit beginnt. Das ist im kabbalistischen Sephiroth-Baum die höhere Ebene von Tipheret. Das ist die Welt des Lichtes, weit jenseits von Jesod wo die wirkliche spirituelle Arbeit beginnt. Du musst also Jesod, die Welt der Nebel verlassen und überwinden, um zu Tipheret zu gelangen und dies schaffst du nur mit der Haltung eines klaren und reinen Herzens, indem du das strahlende Licht deines Geistes in dir zum Leuchten bringst.
Der Geist hat die Fähigkeit in jede Ebene und sei sie noch so weit entfernt zu reisen. Dazu ist die volkommene Ausschaltung egozentrierter Gedanken absolute Voraussetzung, sowie der aufrichtige Wunsch zum Wohle und in Überseinstimmung für das Ganze zu handeln. Hilfreich sind hierzu eine meditative und kontemplative Haltung.
Hier beginnt die höhere Welt zu der wir jederzeit Kontakt haben dürfen, wenn eine ehrliche Absicht dahinter steht, die Welt der Engel, Erzengel und verschiedenen Gottheiten, sowie die Ebene der Heiligen und Aufgestiegenen Meister, die gerne mit uns arbeiten, wenn wir sie darum bitten. Auf dieser Ebene gibt es keine Angst und keinen Zweifel....
sondern einzig nur Klarheit und tiefe innere Gewissheit, so man sich denn führen lässt...



speziell die meditative und kontemplative Haltung. Meine momentane Situation verlangt viel reisen, viel Stress von mir. Frisch nach der Ausbildung ein Umzug, dann die geplante Berufsübernahme und viele Wege, die sich mir auftun. Daz noch mein Wunsch und der Versuch, alles unter einen Hut zu bekommen. Gerade in den stressigsten Situationen tut ja die Praxis wie z.B. Meditation ... erst richtig gut. Jedoch... wenn die Zeit fehlt und öfters akut Stress auftaucht, ohne die nätige Freizeit als Ausgleich zu haben, um selbst zur Ruhe zu kommen... welchen Weg gibt es noch?



@ Outbreak:

Ich möchte es dir gerne erklären, gut dass du fragst. Jesus ist für mich eine Person, die ein Ausdruck reiner Liebe in Menschengestalt darstellt. Diese reine LIebe hat Jesus durch sein Leben vorgelebt. Die Essenz dieser LIebe ist die Energie, die ich im Gedanken mit meinem Herzen verbinde, wenn ich an Jesus, an seinem "Sein" denke. DIese Kraft meiner Ausrichtung an Jesus, an seinem Aspekt als Träger dieser Energie empfinde ich als tröstend und heilsam. Wenn ich von Jesus spreche, dann spreche ich von seiner Essenz, seiner Energie. Daher war meine Absicht dieser Praxis in Bezug auf Jesus das vermitteln dieser Energie für das Wesen - wenn es denn so war - dass sich bei mir aufhielt, ganz im Sinne von Nächstenliebe wollte ich, dass es diesem Wesen gut geht, es Trost findet (Eine schöne Geschichte dazu sowie Anwendungsbeispiele wurden wunderschön im "Tibetischen Buch von Leben und Sterben" beschrieben). So wurde es auch im Buch von Diana Cooper "ungefähr" beschrieben bzw. so habe ich mich gefühlt, wenn ich bete. Jesus und sein Seins-Aspekt ist für mich ein Quell der Inspiration, denn diese Energie wirkt wahre Wunder. Jesus würde sicher die Nächstenliebe - wie ich sie beabsichtigte, zu einem Wesen, dass ich vielelicht an mir anhaftet- gutheißen. Wie auch er sagte, wir sollen frei von Urteilen sein, kann ich mir nicht vorstellen, dass er über mich in dieser Hinsicht meiner Absicht geurteilt hätte, wenn er diesen Grund wüsste, daher habe ich nicht behauptet ob die "Person" Jesus es gut heißen würde, doch durch deine berechtigte Frage konnte ich mir diese Situation nocheinmal klar machen, dank dir.



@ Markus:

Wow, dank für deine erwähnte Erfahrung. Ich sollte mich mehr auf mein Gefühl und auf die erzeugte Resonanz verlassen, um nicht nur über meinen Verstand die Situation richtig einschätzen zu können.



ich habe mir auch meine eigenen dunklen, destruktiven, schwierigen Seiten angesehen, mich (teils) mit ihnen angefreundet, sie als Teil in mir angenommen und von daher finden destruktive Wesen weniger bis kaum Bereiche in mir, wo sie andocken können.


- Der Punkt ist bei mir auch noch sehr wichtig. Da denke ich, habe ich noch einiges an alten und starken Mustern auf zu arbeiten, die gerne bei neuen Erfahrungen die Oberhand gewinnen.



Im Nachhinein habe ich mir mein Thema angeschaut und gemerkt, dass ich viel durcheinander schrieb, was innerhalb von einem Jahr alles entstand. Trotz dessen wurde die Situation super verstanden, genau so wie ich es eigentlich ausdrücken wollte :) Die Motivation, mich in diesem Forum anzumelden, bestand in der Hoffnung, dass ich auf gleichgesinnte und erfahrene treffe. In all euren sinnvollen Antworten fand ich Hilfe, Ratschläge und Wege, um meine Situation zu verändern. Auch wurde meine Situation direkt hinterfragt. WIrklich von ganzen Herzen vielen Dank dafür. Hier habe ich das Gefühl, verstanden zu werden. Eine Möglichkeit an Erfahrungsaustausch, die für mich sehr wichtig ist.


Einige Dinge und Erfahrungen berichte ich aus eigenem Wissen und eigenem Verständnis. Es kann jedoch sein, dass ich bei einigen Beschreibungen und Ausführungen auf falsches bzw. nicht ganz richtig verstandenem Wissen zurück greife. Falls es Auffälligkeiten gibt, bitte korrigiert mich dann gerne :)


Euch noch einen entspannten Abend!


Edit Justy
Zitate repariert
Bitte benutze zum Zitieren die Zitieren - Funktion.
Hier in diesem Thread kannst du das gut üben und findest auch eine gute Anleitung.
Gruß Justy


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schwertfee, Deda, ladameblanche

10

Sonntag, 24. Juni 2012, 02:21

@ Sati

Toll, dass du mit deiner Aussage einen guten Bezug zu meiner momentanen Tätigkeit herstellst, das macht mein Verständnis darüber wesentlich einfacher Zu der koordinierbaren Struktur: Gibt es eine Empfehlung bezüglich dessen? Momentan fühle ich nur oft einen Stresszustand -mir fehlt bei der Praxis das nötige Vertrauen sowohl in mir selbst als auch in die neuen Erfahrungen und interpretiere daher sehr schnell in den gewohnten Mustern gegenüber unbekanntem


Huhu Chupa,

ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, was genau Du damit meinst. Also wenn Du sagst, Dir fehlt das Vertrauen in Dich selbst und Du beurteilst nach gewohnten Mustern, wie äußert sich das genau?

Ich kann ja jetzt nur vage herumdeuteln, aber zum einen ist Vertrauen keine einmalige für immer errungene Entscheidung, sondern ein Prozess der immer wieder auf's neue geschieht (jedenfalls nach meiner Ansicht) und zum anderen ist es auch nicht falsch bei gewohnten Mustern zu bleiben und das Neue erstmal einfach dazu zu nehmen. Und wenn Du darin entdeckst, dass sich zwei Dinge wiedersprechen, dann lass sie doch einfach erstmal im Wiederspruch zueinander stehen und werde zum Beobachter. Wenn Du entdeckst, dass sich andere Dinge neu verknüpfen und ergänzen, dann ist das super, dann freu Dich über die neue Zusammenhänge.

Manchmal, wenn ich geistige Prozesse mobilisiere, beginne ich oft mit einem ganz banalen Brainstorm. Und dabei folge ich der Grundregel: Erstmal KEINE Bewertungen. Brainstom ist bewertungsfrei. Zu frühes Beurteilen stört und hemmt den Prozess des kreativen Neue-Inhalte-Entwickelns. Darum möchte ich Dich auch ermutigen, bleib doch einfach mal in der Phase des Erlebens, des Findens und des Sammelns und versuche Dich vom Beurteilen erstmal zu distanzieren, das läuft Dir nicht davon. Gib Deiner Wahrnehmung erstmal 'ne Chance sich überhaupt auf eine neue Sphäre einzustimmen bevor Du das "Wahrscheinlich hab ich einfach 'ne echte Vollmeise"-Etikett draufklebst (und das kenn ich jetzt auch nicht nur von Außen… :D)

Stress ist oft eine Frage des richtigen Intensitäts- und Zeitmanagements und das kann man üben. Du kannst Dir ne zeitliche Struktur schaffen, Du kannst aber auch ne "rituelle" Struktur schaffen, indem Du Deine In-die-anderen-Sphären-horch-Phasen mit für Dich stimmigen rituellen Gesten umrahmst. Damit schaffst Du Dir eine abgegrenzte Insel im Alltag, die Du somit bewusst betreten und wieder verlassen kannst. Das schafft Struktur und Stabilität.

Hoffe das hat gehelft! :zwinker:

LG,
Sati

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11

Sonntag, 24. Juni 2012, 18:46

Der Rat war gut. Ich denke, in dem Bereich "Erdung" lässt sich bei mir noch einiges machen. Gibt es speziell ernährungstechnische Lebensmittel, die eine gute Erdung zulassen bzw. auch sinnvolle Praktiken?

Mit speziellen Lebenmittel, die zur Erdung beitragen habe ich mich noch nicht so
beschäftigt, ich glaube Meerettich und Knoblauch.
Erdungsrituale gibt es bestimmt eine Vielzahl, ich selbst stelle mich Füße
schulterbreit auseinander, Arme & alles andere locker hin ... und stelle mir
z.B. vor, das Wurzeln aus meinen Füßen in die Erde wachsen .... das Ritual
ist ausbaufähig.
Gib bitte mal den Suchbegriff "Erdung" oben rechts neben der Lupe ein, da
wirst du vieles lesen können, empfehlen kann ich u.a den Beitrag 7 von
Wolfsspurs in dem Thread Erdung als Grundlage von (Beitrag 7) .... weiterlesen

LG ate :anfeuern:
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Sonntag, 24. Juni 2012, 19:18

Lebensmittel die eine gute Erdung zulassen? Da würd ich doch zu Wurzelgemüse greifen ...und falls de ned gerade Vegetarier bist halt nen Stück Fleisch dazu...und wenn de Alkohol net verfluchst nen guten Wein oder ein Bierchen dazu :pardon:


Shelmjanah
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gehen niemals verloren, sie sind wie kleine
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Wassermann

13

Montag, 25. Juni 2012, 22:25

Hi Ho Chupa!

Kurz und knapp: Erdung würd ich bestätigen. Wie Shelmjanah schon schrieb: ruhig auch mal einen ordentlichen Schweinsbraten einziehen. Ein Bier drauf - gut is. Aber bitte nicht zur Gewohnheit werden lassen, ich bin beim Lesen Deines Eingangspostings bissl stutzig geworden. Hundsordinäre Hausarbeiten wie Klo putzen norden auch ungemein gut ein. *g*

Ich würd´ mir an Deiner Stelle auch ein paar "normale" Kontakte suchen und mit diesen Leuten was ganz was Banales machen (Kinobesuch, Bowling etc...). Zwar ist eine "Diagnose" über ein Forum schon sehr aus der Hüfte geschossen, aber ich würds so sagen: wenn diverse spirituelle Kräfte durch einen Körper, der das noch nicht so kennt, rauschen, dann verzwirbelts einem halt auch mal. Und das muß geerdet werden. Jan Fries beschreibt übrigens in seinen Büchern eine coole Übung: nach der ganzen spirituellen Arbeit sich auf den Boden fallen lassen, Vierfüßlerstand, sich vorstellen, wie überschüssige Energie in den Boden abfließt.

Des weiteren: mach spirituell vielleicht bissl weniger. Und schnapp Dir wirklich einen Lehrer.

Gruß,
Road Man

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