Danke schön für das Lob Ihr Lieben

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die Wolle entdeckte mich, so vor 19 Jahren
da hatte meine kleine Tochter (heute glückliche AbiturInhaberin) eine böse Windeldermatitis.
Also Pickelchen über beide Backen
und die Ärztin wusste nix besseres zu tun als das ganze mit einer
Kaliumpermanganat Lösung einzupinseln.
was die Kleine mit langanhaltendem Schreien quittierte.
Die Ärztin verschrieb noch eine Salbe, aber das half nichts.
im Gegenteil die Pickel wurden größer und mehr.
Da kam mir das Buch "Urin, ein ganz besonderer Saft" von Carmen Thomas in den Sinn ...
und dass das Salz in den ach so praktischen HöschenWindeln, die zarte Kinderhaut angreift.
Denn der Popo wurde nur mit Wasser und milder Seife gewaschen.
So lernte der kleine Fratz in WollWindeln mit der guten alten Bauwolleinlage laufen.
Die Wolle (noch fettig) und der Urin heilten die Haut in einigen Tagen.
So kam ich mit der Wolle, die ich als Kind gehasst hatte ... als Erwachsene ganz anders in Berührung.
Ich lernte dicke naturbelassen gesponnenes Garn kennen und begann wieder zu stricken.
... aber so Dinge wie es nicht zu kaufen gibt.
so ein Teil welches ganz breit auf dem Brustbei liegt und wärmt,
aber die Brüste auslässt ... die sind ja meist wesentlich wärmer ... getragen unter dem BH.
Erst mit der KindergartenZeit unseres Sohnes, der uns zu den Waldorfs führte
(das ist aber eine ganz andere Geschichte)
lernte ich Püppchen herstellen und Wollbilder kennen.
Das Filzen mit Wasser war mir zu .... nass und meine Hände (zart)
waren danach sehr rau und auch das cremen half nicht wirklich ... damit war ich nicht glücklich
Aber dann las ich von begeisterten Spinnerinnen,
die ihr Garn spinnen, zwirnen, färben und wahnsinns Sachen daraus fertigen ...
so
Lace Tücher ... mit noch geileren Mustern als das verlinkte,
und in Farben ... die mich begeisterten
Sonst kanne ich nur so gehäkelte DreieckTücher von meiner Oma oder Mutter ...
die waren dick und meist rosa oder hellblau und wurden gern im Bett getragen.
Aber diese Lace Teile sind luftig leicht fast wie Spinnweben dünn.
Nur habe ich mal eines angefangen, das Muster hatte ich mir selbst erdacht,
einfach musste es sein ... aber so auf gezeichnet,
dass ich mein Muster nach einigen Wochen liegenlassen nicht mehr wusste,
denn Stricken macht mich kirre und neue Griffe und Maschen müssen geübt werden,
und dazu war bisher ... immer kam einer und wollte etwas und
nichts ist schlimmer als beim Üben immer wieder unterbrochen zu werden.
Dann las ich irgendwo von Filznadeln ... sehr skeptisch (wie soll das funktionieren

) bestellte ich mir welche ...
und das war klasse ...
Nur das Geräusch wenn die Nadeln in den Schaumstoff stechen,
ist sehr gewöhnungsbedürftig
Ach ja ... vergaß ich ja fast ... klöppeln ist auch geil und eigentlich ...
wenn ich nicht gleich eine BrüsslerSpitze ... sondern eher ein außergewöhnliches Lesezeichen,
oder eine geschwungene Ecke (Verzierung) für ein Sofakissen fertigen möchte ...
gaaanz einfach ... ehrlich ... habe ich auch aus einem Buch gelernt ...
nur auf einem Treffen hier in der Nähe habe ich Sachen gesehen ...
boa ... filigran ... fein ... zart ... Bilder ...
die Frauen sitzen aber meist nicht alleine im Kämmerchen,
sie treffen sich, um gemeinsam solche geilen Teile zu klöppeln.
Zum Klöppeln sind meine Spinnkünste noch zu grob ...
aber ein Leinenrocken habe ich ... nur müssten das ganz feine Fäden geben ... aber das kommt auch noch.
Liebe Stachelturm,
ja in dem Viedeo mit den Ostereierfarben,
steckt sie die Wolle dann auch in die Mikrowelle,
zum Fixieren ... nur die Mikrowelle gefällt mir nicht ... aber da muss ich wohl durch ...
Herzliche Grüße
Kerstin