Hallo Nayeli!
Ich gehe Deinen Traum und seine Deutung ganz "banal" an.
1)
Vielleicht um das vorab zu wissen, ich bin oft astral unterwegs gewesen, meistens binsch zum Schluss im Weltall als rießen Lichtkugel explodiert und war im *Nichts* und doch *Alles*.
Das ist - vom esoterischen abgesehen - eine Selbstdarstellung:
"Damit es mir gut geht, brauche ich Bewegung, Freiraum, Entfaltungsmöglichkeiten bis an die Grenzen der Welt!"
2) Banale Alltagsweisheit:
Jedes Ding hat zwei Seiten.
3) Der Traum visualisiert das, was
+ wir nicht wissen oder spüren
+ uns nicht bewusst sein darf.
4) Natürlich haben Schwangerschaft und Geburt ebenfalls immer zwei Seiten:
Die freudigen, belebenden Aspekten sind dir klar.
Die einschränkenden, belastenden werden in Deinen Träumen visualisiert.
5)
Ich treffe immer auf *schwarze* Menschen.
Schwarz ist die Summe aller Farben.
Psychologisch heißt das:
+ Ich weiß nicht, was mich erwartet.
+ Ich weiß unbewusst, dass jedes Ding zwei Seiten hat.
In Bezug auf Schwangerschaft und Geburt darf das aber nicht sein, weil ich mich und meine Umgebung sich so freuen.
Ich wäre ja eine "schwarze" Rabenmutter, wenn dem nicht so wäre.
So kommen die dunklen, verdrängten, einengenden Anteile in der Form von Bildern.
6)
Das eine mal hatten die schwarzen Menschen, alle gebrechliche Hunde an der Leine.
Der Traumteil ist besser zu verstehen mit Deiner Selbstdarstellung am Anfang.
Du brauchst Bewegung, Freiraum, an und über die Grenzen gehen.
Mit einem Kind kann man sich zwischendurch wie "an der Leine" vorkommen - und genau in dieser Situation liegt dann für die Psyche der "Hund" begraben.
Wie wird es mir gehen, die ganze Zeit angeleint an ein so "gebrechliches" Wesen wie ein Neugeborenes?
Eine nur allzu verständliche Frage.
7)
m nächsten Raum waren deren Babys, alle in einem Babybett. Das eine weinte, das andere strampelte vor sich hin usw. Und ich dachte mir im Traum,...mensch was soll das? Wieso sind die Kinder so allein und wieso sind die schwarzen eigentlich wie schon tot?ehts
Ein Baby hat am nicht nur an der kurzen Leine, es braucht auch Aufmerksamkeit und Pflege.
Das ist etwas, was man sehr gerne gibt, aber zwischendurch kann es einem auch Angst machen.
Diese Angst ist in Bildern dargestellt.

Was sagt der Traum:
+ Dir ist Dein Drang nach Freiheit bewusst.
+ Geniesse Dich und Deine Tochter.
+ Mach Dir keine Sorgen über Deine Träume:
Deine Psyche betreibt über die Visualisierung nur allzu verständlicher Befürchtungen eine sehr effektive Art von Psychohygiene.
Euch beiden alles Gute - was kann einem Kind besseres geschehen als eine stolze, lebendige Mutter, die eine so weite und so große Seele hat, dass in ihr alle Polaritäten Platz haben.
LG