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Shirana

Le miye

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Wassermann

1

Samstag, 17. September 2011, 13:19

Cortison und Homöopathie

Ich hatte letzthin eine Diskussion mit einer Krankenschwester wegen homöopathischer Vorbeugung in Bezug zu Erkältungen im Hinblick auf die kommende Jahreszeit.

Sie ist der Meinung, wenn in dem Fall bei Asthma Cortison gegeben wird, es nichts bringt, wenn jetzt mit Homöopathie vorgebeugt werden soll. Cortison würde das homöopathische Mittel aufheben.

Ich hab es dann so stehen lassen, bin aber innerlich nicht davon überzeugt, dass es wirklich so ist.

Habt ihr mit dieser Zusammensetzung Erfahrungen gemacht und welche ?

lieben Gruß

Shirana
Über Vergebung in die Freiheit des Lebens

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Alex77

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Samstag, 17. September 2011, 16:15

"Homöopathische Vorbeugung" ist so eine Sache! Ein Mittel wird ja nach bestehenden Symptomen verschrieben, und wenn keine Symptome bestehen... (sondern "vorgebeugt" werden soll) ist es schwierig das passende Mittel zu verabreichen(denn man hat ja noch keine Symptome!) Genauso umstritten ist der Begriff "homöopathische Impfung", in klassisch homöopathischem Sinne gibt es so etwas nicht, da ja kein Mittel ausgewählt werden kann, welches den Grundsätzen der Homöopathie entspricht ( Keine Symptome, keine Ähnlichkeit, kein Mittel)
Anders ist es, wenn eine Konstitutionsbehandlung durchgeführt wird, um eine Erkältungsneigung bspw. aufzuheben!
In diesem Fall muß aber eine ausführliche Anamnese gemacht werden, um die Gesamtheit der Person zu erfassen, und in dem Zuge würde das Asthma eher das wichtigere zu heilende sein, und im Zuge der Behandlung dann das Immunsystem eh so gestärkt werden, dass die Erkältungsneigung weg ist... von daher würde die Cortison-Frage nicht aufkommen! Darüber hinaus stellt im homöopathischen Sinne Cortison ( und vieles mehr ;-)) meist eine Unterdrückung dar, da ja nur eine "Symptombehebung" vollzogen wird, anstatt "Heilung" erfolgt(ähnlich einer Schmerztablette, der Schmerz wird zwar nicht mehr gefühlt, aber die Ursache ist ja nicht geheilt dadurch!) So tritt zB Asthma häufig nach Hauterkrankungen zB Neurodermitis auf, die eben mit Cortison "weggeschmiert" wurden. Der Körper sucht sich dann eine neue Ebene um auf sich aufmerksam zu machen!

In der Akutbehandlung einer (bestehenden) Erkältung wird sich ein Cortison-Stoß wohl nicht großartig störend auf die Behandlung auswirken ( die in dem Falle ja dann auch nur ein paar Tage dauert, und mit entsprechende niedrigeren und direkter wirkenden Potenzen durchgeführt wird) In einer tiefergehenden Konstitutionsbehandlung sollte man diese unterdrückenden Sachen allerdings weglassen, denn da würde es sich schon störend auswirken!
Liebe Grüße
Alex

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Shirana

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Wassermann

3

Samstag, 17. September 2011, 20:20

Danke dir liebe Alex für die ausführliche Antwort.

Leider wird in der Schulmedizin meist nur mit Cortison behandelt und niemand möchte und will auch oft nicht alternativ behandeln........leider.
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Alex77

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4

Samstag, 17. September 2011, 20:30

Jepp.. ist ja auch einfacher... Symptom weg, Patient glücklich aber kränker ;-(! Glücklicherweise dreht der Trend langsam wieder, hin mehr zur Alternativmedizin! Eine mir bekannte Hautärztin haßt mich inzwischen ;-) Sie verschreibt meiner ganzen Familie Cortison, da "anders bekommen sie das nicht weg".... und die lebenden Gegenbeweise bekommt sie dann immer mal wieder vorgeführt :sonne:
Liebe Grüße
Alex

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Wassermann

5

Samstag, 17. September 2011, 20:50

Ich würde ganz anders mit dem Asthma arbeiten, kenne auch einige Hintergründe und die vorrangige Ursache, nur ich bin halt nicht die Krankenschwester.......

Mein Hausarzt sieht auch Erfolge im Alternativen......

Für mich war es jetzt wichtig, dass meine intuitiven Begründungen gar nicht mal so falsch waren......
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Arthemesia

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Sonntag, 18. September 2011, 00:26

Hallo Shirana,

Cortison kann schon, je nach Dosierung, eine Einschränkung in der Wirkung der Homöopathie machen, deswegen bleibt sie trotzdem sinnvoll.

Homöopathie ist in seiner Wirkweise darauf ausgelegt die "Lebenskraft zu stärken" (lt. Hahnemann), wir sagen heute Selbstheilungskräfte.
Cortison unterbricht genau dieses, eine körpereigene Abwehrreaktion wird heruntergefahren (bei hohen Dosierungen sogar ausgeschaltet).
Das heißt Cortison veringert die Selbstheilungskräfte.
Gibt man nun ein homöopathisches Mittel stärkt es die Selbstheilungkräfte, aber nicht in dem Maße wie Cortison es veringert.
Da beide auf unterschiedlichen Ebenen wirken, wird die Wirkung des Cortison davon nicht beeinflußt, aber das homöopathische Mittel muß gegen die Zusätzliche Veringerung an arbeiten.

So erklärt sich die verminderte Wirkung der Homöopathie bei Cortisonbehandlungen.
Bei Asthma, welches mit Cortison behandelt wird habe ich gute Erfahrung mit der Homöopathie gemacht, bei paralellen Ausschleichen des Cortisons.

Homöopathie und Prophylaxe passt nicht zusammen, es sein denn man bezeichnet, wie Alex schon erwähnte, die Konstitutionelle Therapie als eine solche.
Hilfreicher sind da Schüßlersalze.

Liebe Grüße

Arthemesia
Echte Liebe kann ich nur dort erfahren, wo ich einen echten Blick in ein echtes Gesicht wage,
jenseits aller Scheinwelten und theoretischen Konzepte.

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Flocke

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Sonntag, 18. September 2011, 07:35

Hallo Shirana,
kann aus eigener Erfahrung sagen,Cortisonspray gegen Asthma und Homöopathie funktioniert zusammen.
Ich nehme heute keins mehr und weiß nicht wie es anders wäre.Es begann in der Ausbildung mit Ekzemen an den Händen gegen Desinfektionsmittel.Der Hautarzt verschrieb mir Cortisonsalbe und im Anschluß bekam ich ich das Asthma.
Ich habe recht viele Allergien welche sich aber mittlerweile alle gut gebessert haben.Desinfektionsmittel sind gar kein Thema mehr,benutze es ja weiterhin regelmäßig und oft aus Berufsgründen.
Ein Versuch ist es also immer wert.
Meine HP arbeitet aber nicht nur mit Homöopathie sondern auch mit Bachblüten und der Psyche.Letzteres denke ich spielt ebenfalls eine Rolle beim Asthma, was ich selbst vorher nicht erkennen konnte.
Als Krankenschwester haben wir nichts über Homöopathie gelernt,zumindestens zu meiner Zeit der Ausbildung was aber auch schon viele Jahre her ist.
Unsere Ärzte halten durchweg alle nichts von Homöopathie ,was mich aber trotzdem nicht davon abhält.


LG Flocke
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Wassermann

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Sonntag, 18. September 2011, 12:04

Danke euch, so kann ich anders in die nächste Diskussion rein gehen.......

Hilfreicher sind da Schüßlersalze


Über Schüßlersalze kann ich etwas bzw vielleicht sogar mehr erreichen........ Danke

mit Bachblüten und der Psyche


Mit Bachblüten arbeite ich auch und Psyche.....tja....ich weiß, genau da liegt die Ursache und da möchte niemand ran und mir sind die Hände gebunden.

Ich kann im Grunde nur, wenn ich von einigen Leuten nach alternativen Möglichkeiten und Ursachen gefragt werde, beratend tätig sein....... TUN müssen sie es selbst bzw entsprechend vorschlagen.......

Aber was ich kann und jetzt tun werde, alle Beteiligten auf die Ursache hinweisen, dass endlich daran gearbeitet wird und die Tatsachen auf den Tisch kommen.

Danke euch nochmal.

Shirana
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