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1

Samstag, 17. März 2012, 20:00

Familie

Hallo Ihr Lieben,

vorab schon mal sorry, das wird ein langer Text.
Aber ich brauch einfach Euren objektiven offenen Rat.

Ich selbst bin momentan in Ausbildung zur Heilerin und versuche die Situation, die ich Euch gleich beschreiben werde,
natürlich auch von der geistigen Ebene aus zu sehen.
Soll heißen, was will mit die Situation sagen, was soll ich lernen, wo ist mein Spiegel etc.
Aber ich muss gestehen, ich komme nicht durch den Nebel, ich begreife nicht ganz und vor allem, es berührt mich alles
noch zu sehr. Was ich daran merke, dass ich schnell wütend und agressiv werde.
Was ich natürlich absolut nicht möchte.

Es geht also um die Familie meines Mannes.
Wir ohnen alle zusammen in einem Haus. Zwei Generationen.
Aber ich will von vorne beginnen.
Denn das war hier schon immer so.

Meine Schwiegereltern haben gebaut. Meine Schwiegermutter hat ihre Eltern mit an Bord geholt.
Heißt letzendlich wohnten Oma und Opa, plus Tochter und Ehemann im Haus.
Die haben ein Kind bekommen, meinen Mann.
Als der 6 Jahre alt war ist seine Mama, also meine Schwiegermutter gestorben. An Darmkrebs.
Mein Schwiegervater hat das bis heute noch nicht verkraftet, es war seine große Liebe.
Er spricht auch nicht richtig drüber, er frisst es in sich hinein und ist auch krank dadurch.
Er hat aber auch relativ schnell wieder eine neue Partnerin gefunden. Wahrscheinlich hat ihm das
einfach auch geholfen darüber hinweg zu kommen.
Die neue Frau, die Stiefmutter, hatte hier keinen leichten Stand. Immerhin ist sie in ein Haus gekommen,
indem ihr neuer Partner mit seinen Schwiegereltern lebte.
Die Oma hat es der Frau auch nicht leicht gemacht. Ihr kennt solche Situationen sicher. Der kleine, also
mein Mann wurde aufgehetzt gegen die neue, "is ja nicht Deine Mama". Alles in allem stand er immer
zwischen den Parteien.

Die Oma wurde irgendwann zum Pflegefall, der Opa zwischenzeitlich gestorben. Als dann also die
Wohnung freiwurde, haben wir beschlossen dahin zu ziehen. Denn meinem Mann gehörten aufgrund der
verstorbenen Mama und der Oma schon über die Hälfte vom Haus und wir haben uns halt gedacht, das wir
es uns da schön machen könnten, da uns ja eh schon soviel gehört dort, wir uns beteiligen müssen und
es daher auch nicht mehr reicht das wir uns was eigenes kaufen könnten.

Ja.
Nun wohnen wir hier und die Situation wird unerträglich.
Der Schwiegervater ist seiner Freundin total hörig. Er wehrt sich nie gegen sie und tut eigentlich nur was
sie will.
Die Stiefmutter selbst herrscht hier. Sie hat die Hand über allem, in Diskussionen kommt keiner gegen sie an,
sie entscheidet immer wo es lang geht.
Dadurch kracht es regelmässig. Denn prinzipiell hat sie hier ja keine Entscheidungsgewalt, da sie aber den
Schwiegerpapa im Griff hat, wird natürlich alles durchgesetzt was sie möchte.

Mein Mann und ich haben eine kleine Maus bekommen. Der ist jetzt ein Jahr. Wir wollen eigentlich nur in
Ruhe und Frieden leben. Jetzt dachten wir an einen Auszug. Haus kaufen, bauen etc. Aber nachdem wir
finanziell hier gebunden sind und uns nun ein paar Angebote angesehen haben mussten wir feststellen,
dass wir uns einen Auszug finanziell einfach nicht leisten könnten, ohne uns zu übernehmen.

Außerdem denke ich halt, dass man immer das bekommt, was man sich erschafft.
Diese Frau hat ja nur soviel Macht, wie wir ihr zugestehen.
Ich denke ja auch das sie ihre eigenen Probleme hat und Themen die sie aufarbeiten muss,
aber trotz allem schaffe ich es nicht in meiner Mitte zu bleiben.
Viel zu oft lockt sie mich aus meiner Reserve, ich werde zornig, wütend, etc.
Das geht schon soweit das ich es körperlich merke und vor allem, dass wir, mein Mann und ich, so oft
streiten, dass das schon an unsere Ehe geht.

Wir lassen das zuweit an uns ran.
Ich denke das wir einfach etwas entscheidentes nicht erkennen oder nicht sehen was wir lernen sollen
oder verstehen.

Für Euch, die Ihr ja auch auf dem Gebiet tätig seid.
Was kommt Euch da als erstes in den Sinn ? Welche Impulse bekommt Ihr ?

Lieben Dank fürs lesen und helfen ...

2

Samstag, 17. März 2012, 20:48

Haalo kehiba,

Nicht ihr seid es die was lernen sollen.
Es gibt Menschen, die alles zerstören, aus dem Bedürfnis heraus alles kontrollieren zu müssen, das sie sonst zu unsicher sind.
Ich könnt natürlich solange die Klügeren sein, bis ihr die Dummen seid, was nicht allzuweit weg ist.
Es gibt nur 2 Möglichkeiten.

1. Ihr ändert eure Einstellung, was nur schwerlich gelingen mag, da es in Selbstaufgabe enden würde.
2. Ihr ändert die Situation dahingehend, dass ihr dieser Frau den Zahn zieht, dass sie über alles bestimmen kann, was deinen Schwiegvater aber involvieren würde, was, soweit ich raushöre nicht beabsichtigt ist, da er meiner Meinung nach ein gutmütiger Schluffen ist, der einfach nur seine Ruhe haben möchte. Egal mit welcher Seite er sich solidarisiert, ist er der Dumme, der gezwungen wird jemandem auf die Füße zu treten.
Der einzige gangbare Weg ist eine räumlich Trennung, sprich Auszug.

Du wirst es nicht erleben, dass sich ein Mensch in diesem Alter noch ändert, sei denn ein Schicksalsschlag zwingt ihn dazu.
Ihr gebt ihr nicht die Macht, sie nimmt sie sich.
Keiner kann in Frieden leben, wenns dem Nachbarn nicht gefällt.
Heisst, ihr könnt euch auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackeln, sie ändert sich nicht. Ihre Lebensmechanismen sind über Jahre gewachsen.

Tut euch den Gefallen und vollzieht die Trennung. Und hör auf für die Probleme anderer bei Euch eine esoterische Lösung zu suchen.

Verzeih mir die offenen Worte, aber ich hatte auch so einen Menschen im Haus, ich weiß wovon ich rede.

LG
Steffen

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3

Samstag, 17. März 2012, 20:58

Hallo,

so etwas kenne ich auch. Da sind schon Bücher zu solchen Themen geschrieben. Bei mir war es die Schwägerin die in der Firma meines Mannes gearbeitet hat und gemeinsam mit Schwiegermutter Stunk gemacht hat. Ich fühlte mich immer unter Beobachtung.

Als mir alles zuviel wurde, konnte ich meinen Mann überreden eine Familienaufstellung zu machen. Das hat uns geholfen weil es zeigte das sie ein Problem hat. Es hat kurze Zeit später gekracht, ein Wort ergab das andere. Sie rauschte wutentbrant aus der Firma. Seit dieser Zeit haben wir unsere Ruhe.Unsere Ehe hat es ausgehalten.

Also zwei Besen fegen nicht gut. Ich denke es muß sich einfach mal entscheiden wer bei euch das sagen hat. Du oder sie??

LG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schamanka« (17. März 2012, 20:59)


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Schütze

4

Samstag, 17. März 2012, 21:47

Hallo Kehiba

Esoterische Hintergründe kann man immer finden, aber das nützt euch nichts.
Dein Mann hat es seiner "Stiefmutter" sicher auch nicht sehr leicht gemacht. Die Frau könnte also verbittert sein.
Vielleicht könnte eine Familienberatung (gibt es da, wo ich lebe sogar in Form von Familienaufstellungen) helfen, falls ihr euch auf sowas einlassen wollt.
Ansonsten muss ich Fivo recht geben. Wenn es zu keiner für ALLE Beteiligten gute Lösung gibt, hilft nur die räumliche Trennung.

Liebe Grüße :knuddeln:
Simurgh
"Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen".
Platon

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Simurgh« (17. März 2012, 22:08)


5

Sonntag, 18. März 2012, 07:26

Danke

für Eure ehrlich Antworten.

Zunächst das Thema Auszug.
Nun, das war auch unser erster Gedanke. Wir haben uns dahin auch schon umgeschaut. Ob Bauen oder Kaufen.
Problem ist halt nur, durch das mein Mann die Anteile seiner Oma geerbt hat, hat er auch deren Schulden bekommen.
Diese müssen wir weiterhin tragen und das macht es uns fast unmöglich was eigenes zu kaufen.
Gehen täte es schon, nur dann hätten wir so hohe monatliche Raten, das wir nicht mehr genug zum Leben hätten.

Zudem is da momentan bei meinem Mann auch etwas Strotz entstanden. Wieso sollte ER aus seinem Haus ausziehen.
Ja. Aber wir haben da auch schon diverse Auszugsmöglichkeiten durchgesponnen.

Dann das Thema Familienaufstellung.
Das hab ich vor. Also ich bin hier bei uns auch in ner Gruppe die Familienaufstellungen macht. Ich hab uns hier
und diese Situation tatsächlich für den nächsten Termin angemeldet. Ich bin mal gespannt was dabei raus kommt.

Es is mir schon klar das die beiden da oben auch eine Lernaufgabe haben und so wies aussieht Meilenweit an der vorbei
rennen.

Mein Mann war ein Kind das von beiden Seiten aufgehetzt wurde. Das hat er hinter sich. Also ich kann nur sagen, seid wir
hier wohnen verhält er sich normal ihr gegenüber. Ich denke in der Vergangenheit haben alle ihren Teil dazu beigetragen,
dass es ist wie es ist. Nur finde ich es feige von ihr, meinen Mann zu beschuldigen. Was bitte soll ein Kind von 6 Jahren tun
wo es Leute in seinem Leben gebraucht hätte, die es führen, und nicht noch mehr verwirren.

Prinzipiell ist es bisher so gewesen, dass er sich nie getraut hat was zu sagen. Er war immer der Typ der es geschluckt hat
und insgeheim sich tod geärgert hat.
Ich denke egal wie die Sache ausgeht, er muss auf jeden Fall mal aus den Puschen kommen und mal sagen was er will, was
er denkt.

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Stier

6

Sonntag, 18. März 2012, 08:00

Hallo Kebiha,

falls ihr ernsthaft drüber nachdenkt, euch räumlich zu trennen, wollte ich nur mal drauf stoßen, dass es ja auch eine zeitlang mal eine kleinere Mietwohnung sein kann - ihr könntet vllt eure jetzige Wohnung anderweitig vermieten ? ... nur mal so ganz pragmatisch.

Aber:
ich möchte mal ein wenig eine andere Sichtweise beleuchten, als die räumliche Trennung. Ich frage mich eher, was euch genau davon abhält, trotz räumlicher Nähe, EUER Leben zu leben. Man kann unter einem Dach leben und doch 2 Familien sein (sprich: ihr 3 lebt euer Leben) oder man versucht gemeinsam zu leben.

Das gemeinsame Leben von mehreren Generationen ist immer schwierig. Von daher wären meine Fragen eher:
- Wie räumlich getrennt können wir innerhalb des Hauses leben?
-> z.B. gibt es getrennte Bäder und Küchen?
-> gibt es einen separaten Eingang?
-> gibt es getrennte Tagesabläufe oder gemeinsame Essenszeiten?
Ich persönlich würde - gerade mit einem kleinen Kind - schauen, dass ich so viel als möglich MEIN Leben mit MEINER Familie (sprich Mann und Kind) dort lebe. Ihr drei seid für EUCH verantwortlich - in erster Linie. Ich würde die notwendigen Schnittstellen klar definieren ... und die ältere Generation muss sich damit abfinden, dass ihr euer Leben lebt.

Spannend scheint es mir dann zu werden, welche Position dein Mann bezieht - der ja etwas "zwischen den Stühlen" zu sitzen scheint. Aber diese Position (die deines Mannes) scheint für mich die entscheidende zu sein. Was aus deinem letzten Beitrag auch ein wenig deutlicher wird. Denn selbst wenn ihr räumlich getrennt wärt ... würde es etwas ändern? Würde er nicht nachwievor derjenige sein, der "nicht aus den Puschen kommt und alles schluckt"?
Ich finde es gibt keinen besseren Grund als ein eigenes Kind und eine Frau (sprich eigene Familie), um sich mal klar von der Ursprungsfamilie abzugrenzen.

Grenzen aufzeigen ... das lese ich raus aus deinem Beitrag. Und zwar Grenzen, die in der Ursprungsfamilie gesetzt werden müssen --- mit deiner Hilfe wohl, aber nicht als deine Aufgabe. Wenn du dir mit deinem Mann absolut einig bist und ihn "hinter dir" weißt ... dann kannst du dich auch klar abgrenzen - so wie du es für dich und deinen Sohn haben möchtest, um in Ruhe und Frieden zu leben. Und dafür braucht es für mich in erster Linie klare eigene Vorstellungen, was für euch "Ruhe und Frieden" bedeutet ... eine echte Harmonie und Verständnis der ältereren Generation zu erreichen halte ich fast für illusorisch. Aber vielleicht könnt ihr klar miteiander vorleben, wie ihr euch euren "Kleinfamilien"-Alltag vorstellt. Da hat euch keiner reinzureden - das wäre mir wichtig zu verdeutlichen. Und wer weiß, was eure klare 3er-Haltung ausmacht.

Aber - nochmal - der erste Schritt scheint mir die Haltung deines Mannes zu sein ... ihr beide müsst für euch und euer Kind eine Einheit bilden und an einem Strang ziehen.

Das zumindest meine Gedanken dazu ... nimm dir davon, was für dich passt und wenn nix passt - auch gut ... :-)

Alles Liebe
Oceanbreeze
""Ziehet an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit" ... in guten wie in schlechten Zeiten ... ja ... Liebe ist alles ! ... Kez sirum em, hokis.
Alles Liebe
Oceanbreeze



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Schütze

7

Sonntag, 18. März 2012, 08:16

Hallo Kehiba
es freut mich, dass ihr eine Familienaufstellung macht. Das kann euch bestimmt ein Stück weiterbringen.

Zudem is da momentan bei meinem Mann auch etwas Strotz entstanden. Wieso sollte ER aus seinem Haus ausziehen.
Ja. Aber wir haben da auch schon diverse Auszugsmöglichkeiten durchgesponnen.

Da wären wir wieder bei den "esoterischen" Hintergründen. Trotz entsteht nicht von heut auf morgen. Wer trotzig reagiert, handelt nicht als Erwachsener, sondern aus einer "Kinderrolle" heraus (war früher selber manchmal trotzig :brueller: ). Außerdem entsteht Trotz aus einer abwehrenden Haltung heraus und kommt beim Anderen auch genauso an.

Mein Mann war ein Kind das von beiden Seiten aufgehetzt wurde. Das hat er hinter sich. Also ich kann nur sagen, seid wir
hier wohnen verhält er sich normal ihr gegenüber. Ich denke in der Vergangenheit haben alle ihren Teil dazu beigetragen,
dass es ist wie es ist. Nur finde ich es feige von ihr, meinen Mann zu beschuldigen. Was bitte soll ein Kind von 6 Jahren tun
wo es Leute in seinem Leben gebraucht hätte, die es führen, und nicht noch mehr verwirren.

Die Aussage, dass dein Mann sich der Frau gegenüber normal verhält aber bei ihm langsam Trotz entstanden ist, beißt sich etwas. Nur weil ich mich "normal" verhalte, muss ich noch lange nicht "normal" fühlen.
Hat dein Mann schon einmal zu seiner Stiefmutter gesagt, dass ihm sein früheres Verhalten leid tut und ob sie nicht noch einmal von vorne anfangen können? Mir ist klar, dass auch sie es machen müsste. Aber einer sollte den Anfang machen.
Ich kenne die Situation von deinem Mann umgekehrt. Ich war nämlich mal die "böse Stiefmutter" und ich verstehe mich jetzt mit den Beiden sehr gut.

Lieben Gruß
Simurgh
"Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen".
Platon

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8

Sonntag, 18. März 2012, 08:44

Hm ..

@Simurgh

Ja das is hier alles bissl kompliziert. Natürlich kocht er innerlich, denn er ist mit dem wie sie sich in der Vergangenheit verhalten hat und wie sie es auch heute noch
tut nicht einverstanden. Aber als wir her gezogen sind (und ich die Geschichte noch nicht kannte) hab ich halt gesagt er soll sich normal und ruhig verhalten.
D.h. er war bis dato nicht mehr frech oder laut oder sonst was. Er hat im normalen ruhigen Ton mit ihr gesprochen.
Was umgekehrt definitv nicht der Fall ist. Das geht bei ihr nicht. Sie wird immer gleich laut und schreit auch immer gleich. Ne Unterhaltung mit ihr ist echt anstrengend.
Aus meiner Sicht.

Entschuldigt hat er sich bisher noch nicht. Sagt er.

@Oceanbreeze
Doch ich finde mich absolut in Deinem Text !
Unsere Wohnung ist komplett abgetrennt. Also wir haben ne gemeinsame Waschküceh und nen gemeinsamen Garten, wobei wir letzteres im Sommer abteilen wollen.
Ansonsten haben wir unser Ding.
Und Du hast meines erachtens nach den Nagel auf den Kopf getroffen, insgheim frag ich mich das auch. Wieso leben wir nicht unser Leben, wieso lassen wir uns so
von dieser Stimmung, von diesen Personen so leiten. Es ist wie Du sagst, wir könnten in unserer Familie unser Leben leben.
Und was noch ein Punkt ist, das Haus hier gehört meinem Mann schon 3/4. Wieso lassen wir uns von ihr sagen was getan wird. Die brauchen ja unsere
Zustimmung mal als erstes.

Aber Du hast schon recht. Es geht darum, dass mein Mann diese Vergangenheit überwindet und die Ruhe findet zu dem zu stehen was er möchte und das auch
zu sagen und zu tun. Natürlich immer unter Berücksichtigung das niemand verletzt wird. Das is klar.

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9

Sonntag, 18. März 2012, 09:00

Jep, danke oceanbreeze, du hast das gut gesehen, dass ihr Mann die Schlüsselposition inne hat, soweit wir das hier aus der Berichterstattung erkennen können.

Familienaufstellung kann euch auch weiterbringen, vorausgesetzt, der Leiter stellt die richtigen Fragen. Die (Selbst-)Erkenntnisse werden dann auch nicht alle angenehm sein.

Fragen die einer schonungslos ehrlichen Antwort bedürfen sind:

Was will ich?
Welche Erwartungen habe ich an Andere?
!!!! Warum habe ich diese Erwartungen?!!!! -> Darf ich diese Erwatungen überhaupt haben?
Welche Rolle "spiele" ich in diesem Beziehungsgeflecht?
Will ich diese Rolle überhaupt?
Wenn ja, warum?
Wenn nicht, wer drängt mich in diese?

Die Liste könnte man ewig weiterführen. Aber mit der ehrlichen Beantwortung dieser paar können sich Abgründe auftun! Das kann richtig weh tun.

Bitte bedenke, dass wir hier im Forum nur deine Wahrheit kennen und darauf angewiesen sind zwischen den Zeilen zu lesen.
Ich wünsche euch viel Erfolg

Lg
Steffen

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Schamanka

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10

Sonntag, 18. März 2012, 09:47

Hallo Kebiha,

ich finde es geht hier in erster Linie um dich.

warum meinst du deine Schwiegereltern müßen etwas lernen??? Die sind allt genung und sie entscheiden selbst wie sie ihr Leben leben wollen.Niemand läßt sich gerne was vorschreiben.

warum soll dein Mann etwas tun, etwas verändern von seinem Benehmen? Hat er dich um Hilfe gebeten, hat er ein Problem mit der Schwiegermutter oder du??

Ich denke du bist betroffen es nervt dich was sie macht, vil. auch das er nicht handelt.

Setzt Du dich doch mal durch ohne Streit. Wenn sie nervt dann zeig ihr bis hier und nicht weiter.

Eins sehe ich auch, warum soll dein Mann aus seinem Haus ausziehen und dann noch die Belastung für das Hasu abtragen?

Wie sieht die Situation rechtlich aus? Wem gehört was?

                                            

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11

Sonntag, 18. März 2012, 09:56

liebe kebiha,

du schreibst, dass du wut und aggression fühlst, diese aber absolut nicht sein darf.

warum darf diese absolut nicht sein ?
und wie kanalisierst du diese gehühle ? kommen sie irgendwo verdreht wieder zum ausdruck ? evtl auch gegenüber deinem mann ?

es gibt auch den heiligen zorn oder eine gesunde wut , welche wenn sie aufflammt verschobene dinge an ihren platz zurückzusetzen vermag.
da hier eine ständige grenzverletzung stattfindet sind diese gefühle meines erachtens berechtigt.
es geht um ausgeübte macht und grenzen.
einem polternden menschen (viele polternde menschen bringen gerne innere unzufriedenheit auf diese weise zum ausdruck - meine erfahrung) keinen widerstand zu bieten, bewirkt , dass dieser mensch auch keinen respekt vor seinem gegenüber hat, da der alles mit sich machen lässt.
um sich aber nicht in machtkämpfen und kabbeleien zu verlieren ist es gut für sich selbst ein ganz klares ziel in den auseinandersetzungen vor augen zu halten, einen klaren stand einzunehmen und ausbrüche des anderen nicht persönlich zu nehmen ( also nicht beginnen bei sich zu suchen was man selbst falsch gemacht haben könnte)und sich auch nicht von ausbrüchen einschüchtern zu lassen .
am besten ist es , sich in einem gefühl der gleichwertigkeit zu begegnen.

unterdrückte gefühle sind für ein gesamtsystem niemals wirklich gesund.
und auch wenn dein mann eine schlüsselposition in der sache haben sollte, so hast du doch auch eine verantwortung dir selbst gegenüber. der erste schritt wäre , zu deiner eigenen unzufriedenheit und den gefühlen zu stehen. konfliktscheu zu sein, führt nicht weiter. aber wichtig ist eben das klare ziel und ein guter stand (selbstachtung).

ansonsten finde ich oceanbreeze's darlegung auch sehr treffend.
..und ja, ändern lässt sich der andere nicht unbedingt und das ist ja auch gar nicht das ziel. das ziel wäre (in meinen augen) den mut aufzubringen den eigenen stand klar einzunehmen, grenzen deutlich und ohne schlechtes gewissen spürbar zu machen. verbalisiert und gelebt.

die familienaufstellung wird sicher noch manches an's tageslicht befördern.

lieben gruss , toshka
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Skorpion

12

Sonntag, 18. März 2012, 09:59

Hallo kebiha!
Die Situation, die Du schilderst, kenne ich aus meiner täglichen Arbeit in sehr viel unterschiedlichen Facetten und Variationen.

Das Gemeinsame an der Situation ist immer folgendes:

a) die Situation ist untragbar.
Es gilt eine "goldene" Regel.
Ich...versuche die Situation, die ich Euch gleich beschreiben werde,
natürlich auch von der geistigen Ebene aus zu sehen.
Soll heißen, was will mit die Situation sagen, was soll ich lernen, wo ist mein Spiegel etc.


Wenn die Psyche mit solchen "Lösungsvorschlägen" anfängt, dann weiß man als "außenstehender Fachmann", dass die Situation für den Klienten/In und die Familie noch weitaus schlimmer ist, als überhaupt wahrgenommen.
Warum:
von der geistigen Ebene aus zu sehen

heißt, sich "distanzieren", vom "Konkreten" zum "Geistigen", und das macht man nur, wenn die konkrete, alltägliche Erfahrung "untragbar" ist.

2) Es geht in irgendeiner Weise immer ums "Geld".
Geld ist der Grund, warum man sich in die Situation begeben hat und Geld ist der Grund, warum man in der Situation bleibt.
Wenn man mit den Klienten sehr differenziert und detailliert arbeitet, kommt meistens sehr rasch zur Oberfläche, dass die Psyche zumindest "unbewusst" gewusst hat, worauf sie sich da einlässt, aber:
Die Wohnung ist halt so günstig.

3) Aus meiner Erfahrung sind die KlientInnen für jeden konkreten "Lösungsvorschlag" immun.
Auf jeden Hinweis, den sie erhalten, kommt die Info, warum das nicht geht bzw. nicht gehen kann.
Der Grund, warum anscheinend nichts, was man vorschlägt, gehen kann, ist letztlich immer das Geld.
Zur Verdeutlichung:
Es geht um konkretes Verhalten, nicht um Hilfsangebote wie Therapie, Paartherapie, Mediation bzw. Familienaufstellung.

4) Verdeutlichen kann man die Prozessabläufe nur, wenn man die Argumentationsebene wechselt.

a) Du und Deine Familie reagieren von Deiner Beschreibung her so, als ob ein schweres Allergen in Eurer direkten Nähe ist.
b) Alle Beteiligten reagieren sowohl körperlich, als auch seelisch als auch partnerschaftlich als auch als gesamte Familie.
c) Allen Beteiligten ist mehr oder weniger klar, was der Auslöser der schweren Allergie ist.
d) Aus der Erfahrung wissen wir, dass ein langer, direkter Kontakt mit allergieauslösendem Material die Allergie so weit steigern kann, dass es zu einem allergischen Schock kommen kann.
e) Obwohl die Beteiligten das wissen, kommt es zu keiner räumlichen Trennung. (Ist nicht möglich wegen dem Geld)
Statt dessen kommt es zu "Lösungsversuchen" wie:
"Ich nehme meine Situation an und dadurch verändert sich die Situation".
"Das Schicksal schickt mir diese Lebensphase, um mich auf blinde Flecken von mir aufmerksam zu machen."
usw.

Abschließend:
Wie gesagt: Die KlientInnen betonen aus meiner Erfahrung immer, dass es wegen dem "Geld" nicht möglich ist, die Situation zu ändern.
Was mir immer sehr stark wundert:
Über kurz oder lang "crasht" die Situation immer, weil die Psyche nicht mit sich spielen lässt.
Es kommt dann oft zur Trennung oder Scheidung (für die Rechtsanwälte ist Geld plötzlich vorhanden)
oder zu massiven psychosomatischen Problemen (für Ärzte und Krankenaufenthalte ist das Geld seltsamerweise auch da).

Wofür das Geld nie da ist, ist das umzusetzen, was die Psyche stellenweise jahrelang mit größten Nachdruck erbittet:
Eine klare und saubere emotionale und räumliche Trennung im Sinne einer seelischen und körperlichen Gesundheit aller Beteiligten.

LG

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Sonntag, 18. März 2012, 09:59

Ja

Nein, da hast Du natürlich Recht.
Ihr kennt jetzt nur meine Sicht der Dinge.
@Fivo
Das weiß ich schon.

Ich hab schon das Glück das ich mit meinem Mann über alles reden kann. Auch über meine Sicht der Dinge, auch spirituell gesehen.
Er glaubt zwar nicht wie ich, aber er ist zumindest so offen und hört es sich an.
Das finde ich ja schon mal gut.

Ich versuche hier natürlich auch immer die Seite aller zu verstehen. Es hatte hier ja keiner leicht.
Aber manche machen es einem hier auch nicht leicht.

Ich werde mir aber mal Deine Fragen zu Herzen nehmen und mal für mich beantworten.
Ich weiß das das manchmal nicht einfach ist, aber das darf es auch.

@Schamanka
Ja das könntest Du natürlich Recht haben.
Das es was mit mir zu tun haben könnte.

Hm .. also was mich an ihr nervt ist, das sie rücksichtslos ihr Ding durchzieht, sie ist hier der Master.
Alles hört auf ihr Kommando. Also eigentlich dieses Ding, das sie versucht mir zu zeigen wie ich
zu leben habe.
Ja ich glaube es kommt gerade bei mir an.
Kann sie ja nur, weil ich es zulasse. Die Entscheidung liegt bei mir, wieviel Macht sie über mich und
mein Leben hat. Ok, das habe ich grad verstanden.

Mein Mann.
Ja .. also an ihm nervt mich das er einfach alles laufen lässt, OBWOHL es ihn nervt. Er tut NICHTS.
Ärgert sich nur.
Äh ok, da kommts mir grad wieder. Das spiegelt ja auch meine Situation.

Ok liebe Schamanka.
Ich glaub ich muss da mal drüber nachdenken. Das klingt irgendwie logisch.
:o))

Rechtlich ... da is alles zu spät. Da hat mein Mann vor 2 Jahren mit seinem Vater nen Notarvertrag unterschrieben,
den ihn hier bindet und eben auch der Stiefmutter Wohnrecht gewährt.
Da steht aber auch, dass er sich verpflichtet diese Schulden abzuzahlen.
Wir haben auch aber schon daran gedacht ob wir aus der Nummer nochmal raus kommen und waren beim Notar.
Geht aber leider nix mehr.

Wisst Ihr, eigentlich haben wir hier ne schöne Wohnung, schöne Gegend.
Jetzt während wir hier schreiben krieg ich echt immer mehr das Gefühl, dass wir hier der ausschlaggebende Punkt sind.
Wieso geben wir dem ganzen soviel Raum, anstatt uns auf unsere kleine Familie zu konzentrieren.

@Toshka
Berechtigte Frage, wieso darf Wut und Zorn nicht sein.
Du hast Recht. Natürlich darf man auch mal etwas nicht gut finden und deswegen auch mal böse werden.
Spirituell sein heißt ja nicht, das man nur Friede, Freude, Eierkuchen haben muss.
Es kommt wahrscheinlich drauf an was man draus macht.

Was mich wieder zu meiner Erkenntnis oben bringt. Ich kann andere nicht ändern, aber ich kann jetzt
mal sehen was ich mit meiner Erkenntnis anfangen kann. Das war mir bisher über mich so nicht bewusst.
Ehrlich gesagt.

@Advaita
Hm.
Das kann gut sein, dass Geld immer oder oft eine Ausrede ist.
Aber Geld spielt nun mal in unserer Zeit eine große Rolle.

Für mein Beispiel kann ich nur folgendes sagen:
wenn wir ausziehen und uns was kaufen, dann brauch ich nicht nur das Geld für diesen Kauf,
ich muss ja auch weiterhin die Schulden hier zahlen.
Das heißt das ich eine doppelte Belastung habe und nicht nur das, da wir hier nach wie vor Eigentümer
sind, müssen wir uns auch weiterhin beteiligen wenn was anfällt. Das heißt wir zahlen wieder doppelt.

Da ich eine kleine Maus von einem Jahr habe arbeite ich nur einen halben Tag. Dementsprechend verdiene
ich auch nicht so viel.

Also ich denke so einfach kann man es auch nicht sagen.
Geld spielt natürlich eine wichtige Rolle.
Ich kann nicht sagen ok, scheiß drauf, wir ziehen aus, und dann packen wirs nicht.

Ein stückweit muss ich Dir aber auch zustimmen. Wir haben hier echt eine schöne Wohnung. Gemütlich.
Ich möchte EIGENTLICH auch nicht raus hier und da wir auch schon zweimal renoviert haben, hab ich auch
keine Lust, schon wieder Arbeit wo rein zu stecken. Ich möchte auch endlich mal ankommen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kebiha« (18. März 2012, 10:09)


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Schütze

14

Sonntag, 18. März 2012, 10:16

Hallo kebiha,

also, ich habe nur deine Antworten gelesen und weiß deshalb nicht, was alle anderen dir schon geraten haben. Familienaufstellung hast du offensichtlich schon in Angriff genommen.

Diese Frau, ist die zweite Frau deines Schwiegervaters. Von allen Seiten angegriffen, was meinst du wie man dann irgendwann wird? HInzu kommt, dass es euch egal sein kann, wie der Schwiegervater und sie klarkommen. Wenn es nach außen hin so aussieht, dass sie das Sagen hat, dann ist das intern sicherlich genau umgekehrt. Wie heißt es so schön: "Hunde, die bellen, beißen nicht." ABER: wer hat denn den Hund zum beißen erzogen? gemacht?

Wurde die neue Frau deines Mannes von ihm irgendwann auch mal respektiert und angenommen? Einfach ist das nicht, denn dazu gehört sich einzugestehen, dass die eigene Mutter tot ist und zwar seit x-Jahren. Alle Spielchen nach dem Motto: Wenn die Mama heute noch leben würde ... sind reine Phantasievorstellung und bezeugen, dass der Tod der Mutter bis heute nicht verarbeitet wurde. "Mama, du fehlst mir sehr". - so ein Satz würde deinen Mann wieder zu sich bringen. Durfte er als Kind überhaupt trauern?

Ich habe beobachtet, dass Männer sich recht schnell nach dem Tod ihrer Frau eine neue ins Haus holen. Ich finde das gegenüber beiden Frauen, der ersten und der neuen, irgendwie "unverschämt". Die erste ist noch vom Geiste recht real vorhanden und die neue soll auch noch anerkannt werden. Aber es ist halt nun jetzt mal so wie es ist.

War dein Mann auch mal wütend über seinen Vater? sich so schnell wieder eine Frau zu nehmen? So zu tun als ob die Mutter nicht existiert hätte?

Die Frau deines Schwiegervaters ist im Prinzip genauso eine Eingeheiratete wie du. Und wenn du ihr zugestehst, dass sie sich raushalten soll, dann finde ich, steht dir das genauso zu.

viele Grüße sunrise
"Das Glück ist nicht im ewig lachenden Himmel zu suchen, :prost:
sondern in feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zusammenzimmern."

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15

Sonntag, 18. März 2012, 10:25

@Sunrise

Danke für Deine ehrlichen Worte.

Ok, Du denkst also obwohl sie das nach aussen trägt, der Vater doch der eigentliche "Drahtzieher" ist ?
Hm .. im stillen dachte ich auch schon mal daran, aber sie tritt so überzeugend auf, dass ich das schnell wieder
verworfen habe.

Die "neue" hatte es hier nie leicht.
Da ja die Oma im Haus gewohnt hat, hat sie von der Seite nur Ablehnung bekommen, die verstorbene war ja
ihre Tochter.
Die Oma hat auch meinen Mann aufgehetzt, diese "Sie ist nicht Deine Mutter" Kiste. Von ihm hat sie nur
Ablehnung erhalten. Ich unterhalte mich parallel auch mit ihm über diese Sachen die wir hier schreiben
und er sagt selbst, vielleicht sieht er sie nur so, weil ers halt von Anfang an so eingetrichtert bekommen hat.

Ja und der Vater hat es ihr auch nicht leicht gemacht. Was ich schon oft von ihr gehört habe ist der Satz,
wenn die verstorbene noch da wäre, hätte er mich gar nicht gewollt. Es ist so bei mir angekommen,
dass er ihr auch klar gemacht hat, wie sehr er diese Frau geliebt hat die gestorben ist, und das er sie nicht
hätte, wenn die noch leben würde.
Also das ist ja auch ein Schlag ins Gesicht.

Also verheiratet sind die beiden nicht.
Der Papa wollte nicht mehr heiraten.

Aber ich finde es toll das Du mir diese Sicht aufzeigst.
Sie hat bisher eigentlich nur Ablehnung erfahren ... *boah* ... mir läufts grad eiskalt den RÜcken runter.
Sie wurde nie angenommen, man hat ihr nie Liebe gezeigt, man hat ihr immer das Gefühl vermittelt nur
geduldet zu sein.

Und jetzt hauen wir auch wieder in diese Kerbe rein.

ACH DU SCHEISSE.

OK ... ähm ... ja.
Das ... äh ... ich muss da mal nachdenken ..

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sunrise

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Schütze

16

Sonntag, 18. März 2012, 10:31

Hallo kebiha,

also, wenn ich so Männer gesehen habe, die kurz nach der Beerdigung mit der Neuen sogar zum frischen Grab gingen, wie soll sie dann gesehen werden, anerkannt werden von den Kindern? Ich frage mich dann immer, ob der Mann froh war, dass die Alte (Frau) weg ist und er sich eine neue suchen konnte. Sag das mal so einem frisch verwitweten Mann, dann kriegst du als Antwort, ich würde ihm das neue Glück nicht gönnen, ich solle mich raushalten und noch ganz andere böse Dinge. Doch wenn ich deine Sorgen hier lese, dann bestätigt sich mein Verdacht, dass hier etwas verdrängt wird und die neue Frau ist das Pflaster dafür. Irgendwann muss die Wunde aber auch mal heilen können, dürfen? und das Pflaster will auch mal als Frau anerkannt und gesehen werden.

das waren meine Überlegungen, sunrise :knuddeln:
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Steinbock

17

Sonntag, 18. März 2012, 10:33


Ich möchte auch endlich mal ankommen.


Bist du das noch nicht? Kann das sein?
Wie lange wohnt ihr schon da? Gabs denn eine Einweihungsparty mit Freunden u. Verwandten ... also so eine Party, mit der man sich selber und anderen sagt - ich bin jetzt hier angekommen!
Hast du "in Besitz genommen"? Zumindest für dich selber?
Die Stiefschwiegermutter mag nach all den Jahren immer noch darum kämpfen - was ihr Verhalten erklären würde - zugehörig zu sein. Das ist aber ihr Kampf.
Komm du selber da an. Machs zu deinem. Die Bereiche, die du und deine Familie nutzen, mach sie dir zu eigen.
Ziehe deine Grenzen - und die nicht zu klein! Markiere dein Territorium ruhig auch magisch ... homöopathische Dosis (3 Tropfen) deines eigenen Urins ins Wischwasser und damit die Grenzbereiche abwischen. Türstöcke, Böden, Fensterstöcke.
Im Garten ruhig auch dort verspritzen, wo deins ist. Wenn du nicht an Magie glaubst, ist das egal, weil du mit solchen Handlungen auch deinem UB vermittelst, dass es dir ernst ist, für dich einzutreten, dass es für dich wichtig genug ist, dass du sogar derartiges machst - das verändert dann auch deine Reaktionen, dein Denken und Handeln in der Situation.

Und dann komm endlich an!

:winke:
Gesundheit ist der größte Reichtum.
Zufriedenheit ist der wertvollste Schatz.
Liebe ist der beste Freund des Herzens.
Und all das steht dir zu.
Schamanismus? Lucia!
authentisch & kompetent

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Pretty words are not always true; true words are not always pretty.

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18

Sonntag, 18. März 2012, 10:54

@Sunrise

Verdrängung.

Ja das ist ein großes Thema hier im Haus.
Der Vater hat den Tod meines Erachtens nach bis heute nicht verkraftet und natürlich hängt er sich an die neue um ja
nicht trauern zu müssen.

Ich muss aber sagen, dass sich diese Erkenntnis bei mir manifestiert gerade.
Das ich diese Stiefmutter mit anderen Augen sehe.
Bei Begegnungen mit ihr war ich immer voller Zorn und Wut.
Aber jetzt sehe ich tatsächlich was ihr widerfahren ist und wie sehr sie unter dieser Situation wahrscheinlich leidet.
Ich denke, wenn ich ihr jetzt begegne, dann voll Liebe und Mitgefühl.
Vielleicht suche ich auch mal ein vertrauliches Gespräch in dem ich ihr nur sagen möchte, ich erkenne ihr Schicksal.

Selbstverständlich werde ich jetzt versuchen hier MEIN Leben zu leben.
Aber ich denke, dass die Veränderung meiner inneren geistigen Haltung auch schon etwas bewirkt.

@Lucia
Einweihung.
Nein tatsächlich hatten wir das noch nicht.
Ist aber eine gute Idee.
Ich denk das werden wir in einer Form nachholen ..

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19

Sonntag, 18. März 2012, 11:16

So oder so einer wird gehen, wenn man sich nicht grün ist.

Ihr seit da ja ganz schön mit reingezogen worden mit dem Vertrag .Ihr sollt da wohnen und zahlen aber schön die Klappe halten oder??

Da sind die beiden Anderen doch fein raus. Sie können euch doch eure Hälfte abkaufen oder ihr vermietet und kauft euch was anderes.

Wobei es ist das Elternhaus deines Mannes und das er es haben will, kann ich verstehen. Da haben vil.l Vater und Sohn auch noch eine Rechnung offen. Man erlebt es immer wieder, habe ich auch in meiner ersten Ehe. Da ging es auch um ein Haus und meine erste Schwiegermutter wollte uns nichts abgeben,wir sollten da wohnen uns um sie kümmern aber nichts entscheiden weil es uns nicht gehörte.

Mein Exmann wollte nicht ausziehen weil es GELD kostet.

Meine Ehe ist daran gescheitert in meiner zweiten Ehe ist mir das gleiche Thema begegnet.

sunrise

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Schütze

20

Sonntag, 18. März 2012, 11:25

Hallo kebiha,

auf die innere Haltung kommt es an, sich innerlich vor ihr verneigen, ebenso vor dem Schwiegervater. Das Gespräch: da wäre ich vorsichtig, denn die Abwehr, die derzeit vorhanden ist, wer weiß was so ein Gespräch erst auslöst.

Du könntest ihr innerlich sagen:
"Liebe ... Ich sehe dich." "ich sehe dich als die zweite Frau meines Schwiegervaters" "Ich erkenne dich als älteren an"
zum Schwiegervater:
"Ich sehe dein Leid. Es ist deines und nicht meines. (hilft sich davon abzugrenzen) Was du mit deiner neuen Frau hast geht mich nicht´s an. Ich halte mich von nun an raus." (Oder so ähnlich.)

Auch das Haus muss gewürdigt werden. Dass es zwar rein rechtlich das Haus deines Mannes ist. jedoch hat der Schwiegervater und seine Frau dort viele viele Jahre gelebt und es gut versorgt. Das gehört auch innerlich gewürdigt. Schließlich ist es heute noch im Besitz der Familie. Auch ein Haus hat eine eigene Seele.

Gab es in deiner Familie irgendwann bei deinen Vorfahren auch mal ein Thema um Eigentum/Besitz von Haus, z.B. Vertreibung? Oder erste Frau, Stiefmutter?

viele Grüße sunrise
"Das Glück ist nicht im ewig lachenden Himmel zu suchen, :prost:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sunrise« (18. März 2012, 11:25)


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