Götterdämmerung
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Götterdämmerung |
Abdarel unregistriert
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Ich sehe dich, du Kind der Dunkelheit,
erfasse Dich in stiller Zweisamkeit,
ich ergründe deinen Weg, weg von alldem Sterben.
Dir Gaia, errette die Kinder der Nacht,
erhelle das Da-Sein und erschaffe dich neu,
errichte einen Thron für all die Gefallenen,
erbaue die Erniedrigten und erhebe sie,
schaffe Klarheit den Blinden und Reichen jenen Hauses,
das unerbittlich daran erschlafft sich selbst zu zerstören.
Vergeben und vergessen oh Vater des Lichts,
des Himmels und der Meere, sind all die wo nach Dir sich wissen,
nichts kannst du denen geben die dich suchen,
du wirst nicht gefunden.
In dem Trubel der Zeit da wurden Wunden gerissen,
tiefe Wunden, sehr tief und sie tuen weh und Klagen.
Geliebtes Kind der Erde, erbitte darum das man dich hört,
schreie so laut du kannst, dein Wimmern wird nicht vergeblich sein,
doch wisse darum, jeder Schrei kostet Kraft ! Jeder Klang der deine
Stimme verlässt wird erkannt, jedes Wort das Du sprichst wird an Dir gemessen,
jeder Gedanke erbricht sich aus Dir,...lasse los und diene nicht länger der Sklaverei.
Oh Mutter, oh Vater, wäre ich doch nur Eins mit euch, aber ich bin aus euch hervorgegangen, welch Last trage ich, welch erbarmen will ich an mir erkennen und dennoch wird es nicht genügen, stolz und erhaben meinen Weg zu gehen. Mit hängendem Kopf und einem Gewehr im Rücken, so gebunden verstehe ich Liebe, doch ich habe sie nicht begriffen.
Kinder der Einsamkeit, erbaut und erhaben, sie gehen den Weg entlang, doch sie wissen nicht wohin.
In tiefer Liebe
Melanie
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01.05.2008 07:59 |
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Abdarel unregistriert
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Blicke ich zurück in die Zeit als ich klein war, da sehe ich Äste und Zweige vor mir, ich bin dort aufgewachsen wo die Wurzeln der Bäume ihr Leben begannen, einst in uralter Zeit wo die Bäume ein Lied sangen und die Menschen zuhörten im leisen Flüstern ihrer Worte, vernahmen sie das Rufen der Zweige um stillschweigend sich anzulehnen an das Leben in der Welt des Lebens und des Todes, die Welt der Geister, der Dunkelheit, des grossen Heiligtums das sich vor uns erstreckt in grosser Zahl, Bäume die alten und weisen Geschöpfe die sich mitteilen.
Immer wenn ich euch höre, höre rufen, tanze ich in Gedanken mit dem Wind und singe ein Lied für euch, gehe ich durch die gebundene Einheit eurer Mitte, so weine ich fast jedesmal wenn ich in der Stille bin, so tief berührt mich eure Liebe.
Als ich Zweige sammelte für ein Fest, da habt ihr mir den Weg gezeigt, da wo ein Baum am Boden lag, er wurde durch den Sturm zu Fall gebracht, ich dankte der Erde für dieses Geschenk, dann sammelte ich behutsam die Überreste auf, die ich dann später verwendete und ich sage euch, die Kerze die inmitten immer wieder brennt in dieser Pracht an Holzwerk, die bringt mich zum Strahlen.
Ich danke euch, Geschwister meiner Ahnen, sie singen mit wenn mein Lachen und mein Weinen die Erde erreichen, wie die Liebe die mich nie verlassen hat, so auch ihr, ich segne all das was sich Lebendig nennt, denn es ist aus mir hervorgegangen, in meiner Welt zu Hause, Ich Bin.
In Liebe
Melanie
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01.05.2008 08:43 |
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Abdarel unregistriert
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| Ziehvater des Waldes und der Meere |
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Ich bin dein Schatten,
Du bist meine Leuchte,
Eng umschlungen,
tief verankert im Sein,
treibst DU aus wie bester Wein.
In mir durch mich gezeugt,
wächst Du der Sonne entgegen,
durch den Mond neu geboren.
Der Wolf heult um Dich zu sehn,
die Eule gibt ihr Nachtgebet wider.
Tanzend durch den Wald,
nimmst Du erneut Gestalt an,
singst mit dem Wind und rufst mich
erneut zu Dir.
(c)Abdarel
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01.05.2008 08:47 |
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Abdarel unregistriert
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16.05.2008 09:05 |
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