Liebe
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Liebe
Die Liebe ist, wie ich nun weiß
die Hilfe, die um jeden Preis
gegeben wird in einem Denken,
den anderen zum Bess’ren lenken.
Die Liebe ist nicht Spiel im Bett
nicht zeigen, daß man ist adrett,
nicht Geben für erhofften Dank
nicht Fehlen, wenn der andre krank.
Vielmehr ist Liebe Traurigkeit,
ist Freude, Angst, Geborgenheit.
Von Herzen kommen muß das Geben,
mit Achtung vor des andren Leben.
Nicht klammern an des Freundes Leben
nicht nehmen Freiheit, sondern geben,
denn jeder ist, scheint es auch schwer,
zuerst einmal sein eigner Herr.
Er braucht die Freiheit, braucht das Ruhn
will selbst entscheiden, was zu tun,
will sagen: komm doch mal zu mir
doch sei nicht ständig, immer hier.
Die Ehrlichkeit und das Vertrauen,
sind Dinge, die auf Liebe bauen
sind wichtig, wahrhaft und auch stetig
in einer Liebe sind sie nötig.
Doch Liebe wird verstanden viel
wie Zuneigung mit Sex-Appeal.
Der Sex ist vielen furchtbar wichtig
sie meinen ohne, geht’s nicht richtig.
Denn Sex ist, meinen sie: intimer
doch sag’ ich und ich sag es immer
oft ist der Sex der schlimmste Feind
doch glaubts mir keiner, wie mir scheint.
Die Frau, die ich so liebte sah ich
intimer, als es mir ist möglich,
sie war dem Tode schon so nah,
daß ich das Ende kommen sah.
Die Liebe ist, wie ich nun weiß
die Hilfe, die um jeden Preis
gegeben wird in einem Denken,
den anderen zum Bess’ren lenken.
© Semonel
__________________ Ein verantwortungsvoller Heiler versucht in DEMUT zu leben. Demut vor der Schöpfung und dem Schöpfer. Was sind wir denn? Sind wir eigenständige Heiler oder sind wir nicht vielmehr Werkzeuge?
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20.05.2008 19:54 |
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